"Ein klares Bekenntnis zum Standort"

Endress+Hauser Nesselwang feiert festlich die offizielle Übergabe des neuen Gebäudekomplexes

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Mit viel Prominenz wie Bayerns Wirtschaftsminister FRanz Josef Pschierer feiert Endress + Hauser in Nesselwang die Einweihung des neuen Gebäudekomplexes.
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Mit viel Prominenz wie Bayerns Wirtschaftsminister FRanz Josef Pschierer feiert Endress + Hauser in Nesselwang die Einweihung des neuen Gebäudekomplexes.

Nesselwang – Nach 18 Monaten Bauzeit wurde die Erweiterung des neuen Endress + Hauser-Gebäudekomplexes am vergangenen Freitag nun offiziell im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik und Wirtschaft gefeiert.

Bereits im September vergangenen Jahres hatten die Baufirmen den Erweiterungsbau mit 4800 Quadratmetern Produktions- und Büroflächen an Geschäftsführer Harald Hertweck übergeben. „Dieses Haus hat eine lange Tradition. Mit der Einweihung des neuen Gebäudes – es steht als Sinnbild für eine erfolgreiche Zukunft – wollen wir das fortsetzen“, sagte Harald Hertweck, Geschäftsführer von Endress+Hauser Nesselwang. 

Hertweck blickte auf die Geschichte der Firmen und die Entstehung des Neubaus zurück und dankte dabei den am Prozess Beteiligten. „Der schöne und funktionale Gebäudekomplex – ein Schmuckkästchen – integriert sich hervorragend in die Allgäuer Landschaft“, freute er sich. Mit der Erweiterung würden die betrieblichen Abläufe optimiert. „Sie ist auch ein klares Bekenntnis zu den Mitarbeitern und dem Standort“.

 „Mit jedem Euro, den wir im Ausland investiert haben, und mit jedem Arbeitsplatz, der im Ausland entstanden ist, haben wir den Standort Nesselwang gestärkt“, sagte Vorstandsvorsitzender (CEO) Matthias Altendorf. Er betonte die Wichtigkeit des Standorts Nesselwang und die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen, die von der Politik geschaffen werden müssten. „Der Produktionsstandort Deutschland gehört noch lange nicht zum alten Eisen“.

Altendorf ging auf die zunehmende Bedeutung der IT in Produktion und Logistik und weiteren Bereichen ein. „Es braucht aber nicht nur eine gute Vernetzung in der IT, sondern auch von Mensch zu Mensch. „All dies ist bei Endress+Hauser Wetzer hier in Nesselwang gegeben“. Er wünschte allen Mitarbeitern und der Geschäftsführung viel Freude und Erfolg in den neuen Räumen. 

„Einweihungen von schönen Gebäuden sind immer besonders“, frohlockte Klaus Endress, Verwaltungsratspräsident der E+H-Gruppe in seiner Ansprache. Viel Licht, Offenheit und Transparenz wirkten sich auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter aus und damit auch positiv auf die Arbeit. Dies ist ein wichtiger Aspekt im Zusammenspiel von Kunden, Mitarbeitern und Gesellschaftern. „Ein loyaler Umgang miteinander ist wichtig für die Entwicklung eines Unternehmens“, so Endress. „Loyalität gedeiht aber nur mit Respekt, Qualität und ausgewogenem Nutzen“.

Neue Skulptur

In Verbindung mit dieser Philosophie habe er einen Schweizer Künstler nach vielen Gesprächen gebeten, dies in eine Skulptur umzusetzen, die mittlerweile in oder vor jeder der 38 Gesellschaften der Gruppe stehe. Er überbrachte die Skulptur „Loyalty and Responsibility“ – Loyalität und Verantwortung – mit der Bitte dies auch umzusetzen. „Es ist nicht patentiert oder geschützt“, so Endress. „Jeder will gut behandelt, wahrgenommen, geschätzt und nicht betrogen werden. Versuchen sie die Philosophie dieser Skulptur“. 

„Erfolg besteht darin, das man genau die Fähigkeit hat, die gebraucht wird“, erklärte Nesselwangs Bürgermeister Franz Erhart. Er lobte die logistische Meisterleistung, die in dem Neubau stecke. „Der Markt Nesselwang ist stolz auf ein Unternehmen wie Endress+Hauser Wetzer. Ich hoffe mit ihnen, das sich ihr Mut auszeichnet.“ Erhart gratulierte zu den zahlreichen Auszeichnungen, wie dem Hermes-Award oder als bester Arbeitgeber Deutschlands. „Das zeichnet den Standort aus“. 

Lob von Pschierer

Dem Lob schloss sich Wirtschaftsminister Franz-Josef Pschierer an. „In Nesselwang hat man nach Wegen gesucht, was zu ermöglichen, nicht zu verhindern“. Er dankte der Unternehmensführung für das klare Bekenntnis zum Standort. „Ihr Unternehmen ist ein Inbegriff für Innovation. Im Allgäu daheim, in der Welt zu Hause“, so der Minister. „Wir müssen immer um das schneller und besser sein, was wir teurer sind“, betonte Pschierer, die höheren Produktionskosten in Deutschland ansprechend. „Sie sind alle Teil einer großen Erfolgsgeschichte!“ 

Als Gastredner war Motivationsexperte Felix Brunner gekommen. Er stellte gleich zu Anfang drei Fragen an die Gäste – nach deren Zielen und die Umsetzbarkeit. Seit einem Unfall vor fast zehn Jahren sitzt Brunner im Rollstuhl. „Wir müssen raus aus unserer Komfort-Zone. Wir müssen uns trauen“, sagte er. Der begeisterte Sportler schaffte vor zwei Jahren die Qualifikation für den Europacup im Monoski in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom. „Ich habe alle vier mir damals gesteckten Ziele zu einhundert Prozent erreicht“, betonte er.

Jede Niederlage sei auch eine Chance für jeden, sobald diese akzeptiert und angenommen werde. Erwachsene würden zu viel denken, Kinder stünden nach einem Sturz einfach wieder auf und machten weiter. „Erfolg braucht Geduld, es bedeutet aber auch das Niederlagen und Rückschläge passieren können“.

Klaus Endress und Harald Hertweck enthüllten im Anschluss die Skulptur, die der Sohn des Firmengründers mitgebracht hatte. Der Bronzering symbolisiert die drei Teile des Unternehmens – die Kunden, die Mitarbeiter und die Gesellschafter. Sie stehen zudem für Respekt, Qualität und ein Geben und Nehmen. Der Ring ist auf einem heimischen Fels befestigt, der die Gesellschaft als ganzes darstellt. „Wir wollen unseren guten Umgang noch besser machen“, sagte Endress. 

Mit einem humorvollen Stück der hauseigenen Theatergruppe, „Was der Semmelknödel kann“, ging es auf eine Zeitreise durch fast 150 Jahre Firmengeschichte und in die Zukunft bis ins Jahr 2030. Von der kleinen Werkstatt in Pfronten aus reisten Andy, der Erklär-Bär, und Firmengründer Herrmann Wetzer in der Zeit vor und wieder zurück, um eine Korrektur im Zeitstrahl vorzunehmen, die sich negativ auf die Firmenentwicklung ausgewirkt hatte. 

Mit viel Gelächter und Applaus wurden die beiden von den Gästen belohnt. Unterstützt wurden sie dabei von der Wetzer-Musikkapelle, die aus Mitarbeitern und Hobbymusikern aus den Nesselwanger Abteilungen besteht.

hoe

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