Überfüllte Parkplätze an den Bergbahnen

Pfingstferien in Füssen: "Der Ansturm war enorm"

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Das sommerliche Wetter am Freitag nutzten viele noch einmal zu Ausflügen in die Berge. So war bereits um 10 Uhr der Parkplatz an der Tegelbergbahn vollständig belegt.

Landkreis – Überfüllte Parkplätze, lange Schlangen am Parkautomat und zugeparkte Straßen: Vor allem am Freitag hat das sommerliche Wetter noch einmal viele Ausflügler in die Berge gelockt – auch wenn das Besucheraufkommen nicht mehr ganz so hoch wie am Pfingstwochenende war, wie die Polizei berichtet.

Dennoch kam es vor allem an den Parkplätzen der Bergbahnen zu teils chaotischen Zuständen. „Der Ansturm in die Berge war enorm“, berichtete Thomas Zeidler, Leiter der Polizeistation Pfronten, über die Situation am Freitag. Bereits gegen 10 Uhr war der Parkplatz an der Tegelbergbahn voll, ebenso der an der Breitenbergbahn in Pfronten und an der Alpspitzbahn in Nesselwang. 

Doch während die Breitenbergbahn ihre Wiesen für parkende Autos öffnete, war dies in Nesselwang nicht möglich, so Zeidler. Hier musste sogar ein Auto abgeschleppt werden, weil es eine Durchfahrt versperrte. Aber: „Ab 13 Uhr hat sich die Lage entspannt!“ Auch Rieden a.F. zog zahlreiche Besucher an. Hier musste die Polizei Autos beanstanden, weil sie vor einem Feuerwehrhydranten parkten. 

In Füssen registrierte die örtliche Polizei ebenfalls ein sehr starkes Verkehrsaufkommen. Auch hier wurden einige Fahrzeuge falsch abgestellt Am Samstag entspannte sich die Lage aber schließlich etwas. Vor allem am Vormittag herrschte zwar reger Betrieb an den Ausflugsorten im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es demnach aber nicht. 

Nur vereinzelt musste die Polizei Verstöße ahnden. Auch in Füssen verzeichnete die Polizei in den Morgenstunden einen starken Ausflugsverkehr. Hier und in Pfronten parkten die Ausflügler teilweise an den Straßenrändern und auch die Parkplätze in Hohenschwangau waren gut belegt. Zudem waren viele Radfahrer und einige Motorradgruppen unterwegs. Etwa 60 Prozent der Ausflügler waren Auswärtige, so die Polizei. 

Wenig zu tun hatte die Polizei schließlich am Sonntag. Der Dauerregen hatte wohl den meisten die Lust an Unternehmungen im Freien vermiest. Zudem fuhren viele zum Ende der Pfingstferien wieder nach Hause. So kam es vereinzelt zu Beeinträchtigungen auf den überörtlichen Verkehrswegen und Autobahnen.

Kathrina Knoll

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