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Landratsamt Ostallgäu richtet Hotline zum Coronavirus ein

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Das Gesundheitsamt am Landratsamt Ostallgäu richtet eine Telefon-Hotline zum neuartigen Coronavirus ein.

Ostallgäu – Zu Fragen rund um das neuartige Coronavirus weist das Gesundheitsamt am Landratsamt Ostallgäu auf Vorsorgemaßnahmen und die Informationen des Robert-Koch-Instituts hin und richtet zusätzlich eine eigene Telefon-Hotline ein. Sie ist unter Telefon 08342/911-623 zu erreichen.

Noch gibt es im Landkreis und in Kaufbeuren keinen bestätigten Verdachtsfall (Stand Freitag, 28. Februar 2020). Aufgrund der Entwicklung, insbesondere auch in Italien, rufen jedoch derzeit sehr viele Ostallgäuer und Kaufbeurer im Gesundheitsamt am Landratsamt an oder suchen Arztpraxen und Notaufnahmen auf.

Ein begründeter Verdacht ist jedoch nur dann gegeben, wenn jemand

- unspezifische Allgemeinsymptome oder akute respiratorische Symptome jeder Schwere hat und

- zusätzlich Kontakt zu einem bestätigten Erkrankungsfall (COVID-19) bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn

oder

- akute respiratorische Symptome (Respiration bedeutet „die Atmung betreffend“) jeder Schwere mit oder ohne Fieber hat und sich in den vergangenen 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn in einem vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebiet aufgehalten hat.

Reisende, die diese Voraussetzungen erfüllen, sollten bevor sie eine Arztpraxis oder die Notaufnahmen einer Klinik aufsuchen, dort anrufen. Die Ärzte und deren Mitarbeiterinnen können dann bereits im Vorfeld telefonisch klären, ob die Beschwerden überhaupt im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion stehen und dann, wenn ein begründeter Verdacht der Ansteckung besteht, Maßnahmen festlegen.

Das Gesundheitsamt weist als Maßnahme der Vorbeugung auf die in der kalten Jahreszeit besonders wichtige „Hustentoilette“ hin: Beim Husten und Niesen soll man Abstand halten oder sich wegdrehen und sich die Armbeuge oder ein Taschentuch, das sofort entsorgt wird, vor Mund und Nase halten. Auch die Hände sollte man sich regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife waschen, weil Schmierkontakte ein wichtiger Infektionsweg für verschiedenste im Winter häufiger vorkommende Erreger sind.

Corona-Risikogebiete nach derzeitigem Stand sind laut Robert-Koch-Institut (RKI):

In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang.
Im Iran: Provinz Ghom

In Italien: Provinz Lodi in der Region Lombardei und die Stadt Vò in der Provinz Padua in der Region Venetien.
In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

Die Risikogebiete werden vom Robert-Koch-Institut laufend aktualisiert (www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html)

Bürger, die keinen direkten Kontakt mit einem an Coronavirus-Erkrankten hatten oder lediglich besorgt oder auch nur interessiert sind, sollten und können sich über folgende Internetseiten informieren:

www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/2019_ncov.htm

www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

www.infektionsschutz.de/coronavirus-2019-ncov.html

Das Gesundheitsamt Ostallgäu bietet darüber hinaus Ärzten, medizinischem Personal und Bürgern eine Telefon-Hotline während der üblichen Dienstzeiten unter der Telefonnummer 08342/911-623 an, die bis auf Weiteres auch samstags und sonntags von 12 bis 16 Uhr erreichbar ist.

kb

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