Theresienhof ist eröffnet

Neugierig darauf, wie das Einkaufszentrum Theresienhof von innen ausschaut, sind viele Füssener am Eröffnungstag. Foto: Knoll

Füssen – Nach neun Jahren Planung und Bauzeit war es am vergangenen Dienstag soweit: Das Einkaufszentrum Theresienhof hat seine Türen geöffnet. Zahlreiche Füssener warteten bereits, als Bürgermeister Paul Iacob und Hans Lipp, Leiter der Projektentwicklung der Firma Geiger, das Band durchschnitten.

Dank der Investoren und Mietern haben die Füssener nun eine größere Auswahl zum Einkaufen, sagte Iacob bei der Eröffnung. „Ich hoffe, dass Sie damit glücklich werden“, meinte er zu den Wartenden. Nach rund 18 Monaten Bauzeit können Kunden nun auf rund 5000 Quadratmetern einkaufen. Zur Auswahl stehen der Lebensmittelkonzern Rewe, der laut Iacob die größte Quadratmeterzahl einnimmt, die Drogeriekette Rossmann, das Dekorationsgeschäft Depot, der Frisör Klier, Kern Schuhe, Charles Vögele sowie der heimische Laden Mode Mundi. 

Platz zum Parken bietet dabei die Tiefgarage unter dem Einkaufszentrum, die an die vorhandene Sparkassen-Tief-garage angeschlossen wurde und diese um 154 Stellplätze erweitert. Mit Blumen wurden die ersten Kunden im Theresienhof begrüßt, die Läden lockten ihrerseits mit Rabatten und Aktionen. 

Vertreter der Eigentümer, Stadträte und weitere geladene Gäste konnten bereits am Montagabend bei der inoffiziellen Eröffnungsfeier einen Blick in das Einkaufszentrum werfen und wurden dabei an die lange Planungsphase erinnert. Heute sei ein „denkwürdiger Tag“, meinte Lipp, denn nachdem der Stadtrat im April 2005 den ersten Beschluss in Sachen Theresienhof gefasst hat, „hat niemand gedacht, dass wir erst neun Jahre später hier stehen werden“, so der Leiter der Projektentwicklung der Firma Geiger.

Zu 80 Prozent Allgäuer Firmen beschäftigt

Auch der Geschäftsführer des Geiger Schlüsselfertigbaus, Andreas Link, meinte, dass man nach der langen Zeit jetzt „sehr zufrieden sein“ könne. Er dankte den Projektleitern und Handwerkern, dass das Einkaufszentrum zum anvisierten Termin fertiggestellt wurde. 36 Allgäuer Firmen waren bei dem Bau beschäftigt und haben dabei 80 Prozent der Bauleistung erbracht. Das sei „ein stolzer Wert, der der Region zugute kommt“, so Link. Einen Dank sprach er auch den Anwohnern aus, die „alles mit stoischer Ruhe ertragen haben“. Er zeigte sich zuversichtlich, dass das Gebäude gut angenommen werde. Falls nicht, könne die Stadt „sicher davon ausgehen, dass es nie leer stehen wird“, erklärte Josef Geiger, Geschäftsführer der Wilhelm Geiger GmbH & Co. KG. Denn die Eigentümer seien keine „anonyme Unternehmen, sondern Allgäuer Familienunternehmen“, die viel in das Projekt investiert hätten. kk

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