Wittelsbacher feiern Richtfest an ihrem neuen Hotel-Komplex

In der Tradition des Königs

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Zahlreiche Gäste, darunter Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke (links) und die Ostallgäuer CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer (2.v.) kommen zum Richtfest. Die Arbeiten an dem geplanten exklusiven Hotelkomplex in Hohenschwangau schreiten planmäßig voran.
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Zahlreiche Gäste, darunter Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke (links) und die Ostallgäuer CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer (2.v.) kommen zum Richtfest. Die Arbeiten an dem geplanten exklusiven Hotelkomplex in Hohenschwangau schreiten planmäßig voran.
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Zahlreiche Gäste, darunter Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke (links) und die Ostallgäuer CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer (2.v.) kommen zum Richtfest. Die Arbeiten an dem geplanten exklusiven Hotelkomplex in Hohenschwangau schreiten planmäßig voran.
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Zahlreiche Gäste, darunter Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke (links) und die Ostallgäuer CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer (2.v.) kommen zum Richtfest. Die Arbeiten an dem geplanten exklusiven Hotelkomplex in Hohenschwangau schreiten planmäßig voran.
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Zahlreiche Gäste, darunter Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke (links) und die Ostallgäuer CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer (2.v.) kommen zum Richtfest. Die Arbeiten an dem geplanten exklusiven Hotelkomplex in Hohenschwangau schreiten planmäßig voran.
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Zahlreiche Gäste, darunter Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke (links) und die Ostallgäuer CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer (2.v.) kommen zum Richtfest. Die Arbeiten an dem geplanten exklusiven Hotelkomplex in Hohenschwangau schreiten planmäßig voran.

Schwangau – Ohne Kronprinz Maximilian von Bayern gäbe es kein Schloss Hohenschwangau in seiner heutigen Form und Schloss Neuschwanstein wäre nicht gebaut worden.

Und ohne diese Vorleistung des Bayernkönigs vor fast 200 Jahren würde heute nicht vis-à-vis zu den Königsschlössern ein neuer Hotelkomplex aus dem Boden wachsen. Man stehe in der Tradition dieses Königs und sei ihr verpflichtet, erklärte Hanspeter Beisser, Justiziar des Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF), beim Richtfest für das neue Sterne-Hotel in Hohenschwangau. 

Er könne sich noch daran erinnern, so Hanspeter Beisser, wie man hier auf der Wiese gestanden und überlegt habe, was denn möglich sei. „Und das, was möglich war, ist möglich geworden“, so der Justiziar des WAF weiter. Für ihn als Laien sei es „immer wieder erstaunlich zu sehen, wie aus einer Idee Realität wird“. Die Gedanken des Architekten Johannes Wegmann seien Wirklichkeit geworden. Dafür gelte es, Dank zu sagen. 

Aber an diesem wunderbaren Tag gehe es weniger um den Planer, sondern vielmehr um diejenigen, die dafür gesorgt haben, dass aus den Ideen Realität wurde – die Bauleuten. „Die, die tatsächlich hier arbeiten“, sagte Beisser. Schließlich stehen zwei der insgesamt drei geplanten Gebäude bereits im Rohbau. Für das dritte wird derzeit das Fundament gelegt.

Wie bereits mehrfach imberichtet, soll aus den bisherigen Häusern „Alpenrose“, Jägerhaus und Schlosshotel Lisl zusammen mit Neubauten ein exklusives Hotel-Ensemble entstehen. 

Er freue sich, dass der WAF in der Tradition des Königs vor allem lokale Firmen mit der Arbeit betraut habe. Mehr als die Hälfte der Arbeiten seien an Firmen aus der Region vergeben worden. Auch ein Zeichen dafür, wie sehr dieser Ort sei den Wittelsbachern ans Herz gewachsen sei. 

27 Millionen Euro Kosten

Im Mai erst war die Grundsteinlegung gefeiert worden (der Kreisbote berichtete).

Nachdem 40.000 Kubikmeter Aushub weggeschafft worden seien, mussten 8500 Kubikmeter Beton und 700 Tonnen Stahl verbaut werden, um die Ideen Wegmanns umzusetzen. Die Kosten belaufen sich demnach auf etwa 27 Millionen Euro. Dabei war sich Beisser wohl bewusst, dass sowohl das Abfahren des Aushubs als auch der Verkehr für die Betonierarbeiten – hier kamen vornehmlich kroatische Arbeiter zum Einsatz – nicht unerhebliche Beeinträchtigungen für die Hohenschwangauer nach sich gezogen hätten. 

Deshalb gelte sein Dank auch den verständnisvollen Nachbarn und Anwohnern. Man sei guter Dinge, so Justiziar Beisser weiter, dass das Hotel spätestens Ende 2018 oder mit Beginn des Jahres 2019 eröffnen werde. Nach dem Richtspruch der beiden Arbeiter, die sich bei den Zimmerern und den Maurern bedankten, fand auch Architekt Johannes Wegmann einige Worte, passend zum Ereignis.

Große Herausforderung

Man habe ein Schutzbedürfnis zu berücksichtigen gehabt, so Wegmann, der die Erweiterung von „Lisl“ und „Alpenrose“ geplant hat. 

Man habe auf die Nachbarn Rücksicht nehmen müssen, auf die Natur und deren Schutzgebiet, auf die Denkmäler, die Gebäude wie den Alpsee, und nicht zuletzt sei auch der Wasserschutz ein Thema gewesen, bei dem die Planer mit den Behörden habe hart verhandeln mussten. Das alles sei eine Herausforderung gewesen, so Wegmann, der in dem neuen Hotelkomplex mit SPA- und Wellnessbereich 147 Zimmer in drei Trakten geplant hat. Nun, bei der Firstfeier, könne die Öffentlichkeit erstmals sehen, was bislang nur als Skizzen und Modell im Computer existiert habe. 

Nun sei auch die Zeit da, wo man nicht mehr einfach etwas hinzufügen oder weglassen könne. Jetzt gehe es darum , die Frage zu stellen – und hoffentlich die richtige Antwort dafür parat zu haben – „passt unser Ansatz?“. Betreiben wird das neue Hotel, im Auftrag des Wittelsbacher Ausgleichsfonds die „Ameron Hotel Collection“, die zur Althoff Beratungs- und Betreuungsgesellschaft mit Sitz in Köln gehört. 

Wie seinerzeit schon bei der Grundsteinlegung berichtet, soll sich das SPA als „Hideaway der Könige“, positionieren, mit direktem Zugang zum Alpsee und einem 850 Quadratmeter große Spa-Bereich der dort Erholung und Entspannung biete, wo schon Bayerns Könige Ruhe gesucht haben. Weiterhin soll ein Tagungs- und Konferenzbereich für Meetings und Events mit Besprechungsräumen und einem Forum entstehen, die Arbeiten dafür haben in Teilen auch schon begonnen.

Oliver Sommer

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