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Hospizverein lädt in seine neuen Räume

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Mit dem Hospizverein hat das „Suiterhaus“ einen nagelneuen Mieter. © Berndt

Füssen – Zahlreiche Besucher haben jetzt beim Tag der offenen Tür in den neuen Räumen des Hospizvereins „Südliches Ostallgäu“ vorbeigeschaut, worüber sich die erste Vorsitzende Katrin Heller-Breer freute. Ihr Verein war kürzlich vom Bürgerspital ins renovierte „Suiterhaus“ umgezogen.

Wenn von nun an immer so viele Menschen das Büro an der Augsburger Straße 56 aufsuchen würden, „dann bräuchten wir bald wieder mehr Platz“, erklärte die erste Vorsitzende. Daher ging es am Wochenende auch ganz schön lebhaft im ersten Stock des Hauses zu, das die Stiftung der Geschwister Anna und Johann Suiter besitzt. 

Deren Vorstand Dr. Gert Lernbecher brachte sogar seinen „persönlichen Dank“ darüber zum Ausdruck, „dass sich der Vorstand des Hospizvereins für die Verlegung seines Sitzes in unser Stiftungshaus entschieden hat“. Immerhin übertreffe das „nicht nur den Wunsch der Stifter auf eine gemeinnützige Verwendung, nach meiner Empfindung wertet das unsere Stiftung noch moralisch auf“, betonte Dr. Lernbecher. 

Die große Bedeutung und Wichtigkeit des Vereins, der seit elf Jahren im südlichen Ostallgäu tätig ist, hoben sowohl der katholische Stadtpfarrer Frank Deuring als auch sein evangelischer Kollege Pfarrer Joachim Spengler hervor, die die neu bezogenen Räume zusammen einweihten. Werde hier doch nach Spenglers Meinung „Nächstenliebe praktiziert“, was Deuring als eine „segensreiche Arbeit“ bezeichnete. Das Haus sei damit auch „zur Heilung der Menschen an Leib und Seele errichtet“ worden, fügte er hinzu. 

Nach Spenglers Angaben sei es außerdem ein perfekter Ort, an dem „das gute Netzwerk der Mitmenschlichkeit“ weitergeknüpft werden könne. Gemeinsam mit den vielen Gästen beteten die Geistlichen schließlich dafür, „dass die Mitarbeiter des Hospizvereins ihrer schweren Aufgabe immer gewachsen sein mögen.“ 

Bessere Verteilung 

In der neuen, rund 80 Quadratmeter großen Zentrale des Vereins befinden sich nun in fünf Räumen die Verwaltung, zwei Seminar- beziehungsweise Besprechungszimmer, ein Ort für palliative Beratung und Trauerbegleitung sowie eine Küche, wo die Arbeit künftig „auf mehr Schultern“ verteilt werden solle, sagte Heller-Breer. Nach der circa dreijährigen Renovierung des „Suiterhauses“ sei sie auch „überglücklich, dass wir jetzt hier sein können“, unterstrich die Vorsitzende des Vereins, der rund 280 Mitglieder sowie 44 ehrenamtliche Hospizbegleiter und drei hauptamtliche Koordinatorinnen umfasst.

lex

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