"Arche Noah Tierhilfe" blickt auf ein bewegtes Jahr zurü

Tiere gehen vor 

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Sozusagen sicher an Bord der „Arche Noah“: Die im ganzen südlichen Allgäu aktiven Tierfreunde kümmern sich aber nicht nur um Hunde wie diese. So erhalten auch Katzen, Schafe, Hasen, Rehe und andere Kreaturen Unterstützung durch den Verein.

Pfronten – Gisela Egner erwähnte viele Wünsche, die sie zwar habe, „die aber sowieso nicht erfüllt werden“, gar nicht erst in der Jahreshauptversammlung der „Arche Noah-Tierhilfe“.

Ein wichtiges Anliegen unterstrich die erste Vorsitzende des seit 19 Jahren bestehenden Vereins im Hotel „Zum Franke“ in Pfronten-Röfleuten trotzdem. So erklärte sie vor einer ziemlich kleinen Runde von Mitgliedern: „Wir bräuchten unbedingt noch ein paar Haussammler.“ 

Schließlich wollen die Allgäuer Tierfreunde um Egner auch künftig weiter möglichst tatkräftig den Hauptzweck ihres Vereins verfolgen, der darin besteht, „Tieren zu helfen, so gut wir es können.“ Dies haben sie nach eigener Auffassung auch im zurückliegenden Jahr einmal mehr fleißig getan, wie Egner ihren Vereinskollegen im Rahmen ihres Rechenschaftsberichts mitteilte. 

Dabei ließ sie zahlreiche Aktivitäten von Arche Noah Revue passieren, mit denen die Tierhelfer zum Beispiel einige Katzen an neue Besitzer vermittelt hätten und den Stubentigern „einen guten Platz“ geben konnten. Egner berichtete außerdem darüber, dass der Verein einen Fundhund habe operieren lassen. 

Mit einem kleinen ausgebüchsten Hund, der aus Ungarn nach Deutschland gekommen war, habe man dagegen „viel Ärger“ gehabt. Stromerte dieser doch „vier Monate durch Aitrang“.

Erfolg in Sonthofen

Einen Erfolg habe „Arche Noah“ darüber hinaus in Sonthofen landen können, wo der Verein einem Züchter auf die Schliche gekommen sei, der erst vier Wochen alte Welpen verkauft hatte, die für die Trennung von ihrer Mutter sowie einen Verkauf viel zu jung waren.

 Von einem „Arche Noah“-Mitglied wurde 2016 schließlich auch ein Rehkitz vor dem Tod durchs Mähen gerettet. Kassiererin Nadine Maass verdeutlichte anschließend, wie aufwändig der Einsatz zum Tierwohl im vergangenen Jahr nicht nur in zeitlicher Hinsicht gewesen sei. Infolgedessen nannte sie die Tierarztkosten von rund 18. 000 Euro „unsere höchsten Kosten“. Auf die Kastration von 41 Käatzen und 43 Katern entfiel schließlich ein Teil davon. 

Ein positives Fazit zog Egner am Ende auch, indem sie verkündete, dass „Arche Noah“ 2016 insgesamt 47 Katzen, 15 Hunde, drei Schafe und zwei Hasen an neue Besitzer vermittelt habe. Darüber hinaus habe die Tierhilfe zurzeit 19 Katzen, neun Katzenbabies und sechs Hunde in ihrer Obhut. Bevor der Vorstand an diesem Abend einstimmig entlastet wurde, betonte Egner: „Wenn es bei anderen heißt, Tierschutz funktioniert nur, wenn die Kohle stimmt, zählt bei uns immer zuerst das Tier.“

lex

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