2150 Euro an Spendeneinnahmen erzielt

Neuer Rekord beim Fastensuppenessen

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Beim Fastensuppenessen in Ehenbichl herrscht ein Riesenandrang. Die Suppe schmeckte Alt und Jung.

Ehenbichl – Aus allen Nähten platze am Aschermittwoch der Veranstaltungsraum der Gemeinde Ehenbichl.

Zum elften Mal organisierten Ehenbichler Frauen rund um Brigitte Reinstadler das Benefiz-Suppenessen zu Beginn der Fastenzeit – und verzeichneten mit insgesamt 2150 Euro einen neuen Rekord. 

Das heurige Jahresthema „Teilen spendet Zukunft“ sei bewusst gewählt worden, da die Schere zwischen arm und reich immer größer werde. „Das Fastensuppenessen ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass wir uns herausreißen aus der Unübersichtlichkeit und Hektik des Alltags“, so Bürgermeister Wolfgang Winkler, der die Veranstaltung in seiner Heimatgemeinde als „ein wichtiges Zeichen der Menschlichkeit“ bezeichnete und dem Organisationsteam dankte.

Unter den Gästen waren unter anderem Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann, fast alle Gemeindechefs aus dem Talkessel Reutte, Bürgermeisterin Michaela Waldmann aus Pfronten, Krankenhausverbandsobmann Aurel Schmidhofer und Wirtschaftskammer-Obmann Christian Strigl zu sehen. 

Neben den Vertretern aus Politik und Wirtschaft nahmen auch Altdekan Monsignore Ernst Pohler, Kooperator Fritz Kerschbaumer und vor allem zahlreich die Bevölkerung die Einladung an. Über 120 Liter Fastensuppe schenkten die Organisatoren aus, die kostenlos vom Hotel Maximilian, dem Gasthof Kreuz in Rieden sowie von der Betriebsküche des Bezirkskrankenhauses zur Verfügung gestellt wurde.

 Das Brot spendeten die Bäckereien Holzmayr und Ihrenberger. Mit der Aktion „Familienfasttag“ will die Katholische Frauenbewegung (gegründet im Jahr 1958) in Erinnerung rufen, dass alle Verantwortung für die Verwirklichung von sozialer Gerechtigkeit tragen. Denn vor allem Frauen und Mädchen seien aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung und ihres Geschlechtes von den Kriegsfolgen betroffen. 

Sie erleiden häufig sexualisierte und häusliche Gewalt oder werden gezwungen die Heimat zu verlassen. Sie werden beim Zugang zu wirtschaftlichen und sozialen Ressourcen sowie Dienstleistungen überdurchschnittlich benachteiligt. Ein Markenzeichen der Aktion ist das Fastensuppenessen, das in vielen Pfarren organisiert wird. Die Katholische Frauenbewegung unterstützt rund 100 Projekte in Asien, Lateinamerika und Afrika.

kb

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