Schwarzarbeit auf dem Märchenschloss?

Zoll kontrolliert auf Schloss Neuschwanstein

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Kontrolleure des Hauptzollamtes Augsburg haben am Dienstag unter anderem auch die Mitarbeiter der Baustelle auf Schloss Neuschwanstein auf Schwarzarbeit hin kontrolliert.

Schwangau/Augsburg – Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Augsburg haben am Dienstag die Baustelle auf Schloss Neuschwanstein, den Sicherheitsdienst, die Verkäufer in den Souvenirläden, die Schlossführer, die Kutschenfahrer und die Gastronomie vor Ort kontrolliert.

Vier Teams haben nach Angaben der Behörde verdachtsunabhängige Kontrollen und Befragungen zu den Arbeitsverhältnissen, die nahezu unbemerkt von den Besuchern stattgefunden haben, vorgenommen. Am und im Schloss finden im Augenblick umfangreiche Restaurierungsarbeiten statt (der Kreisbote berichtete mehrfach). 

Insgesamt wurden nach Angaben der Pressestelle des Hauptzollamtes Augsburg 80 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen, davon 48 im Schloss Tätige und 32 in der Schlosswirtschaft und im Fahrdienst Beschäftigte, befragt. Nun sind weitere Maßnahmen, wie ein Abgleich mit den Daten der Sozialversicherungsträger und den Buchhaltungsunterlagen der Arbeitgeber, nötig.

„Dieser Prüfeinsatz der Finanzkontrolle Schwarzarbeit zeigt deutlich, dass mit dem Zoll wirklich überall und jederzeit gerechnet werden muss“, so Hans-Henning Kühne, Leiter des Hauptzollamts Augsburg.

kb/mm

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