Vodafone will 5G-Netz im Ostallgäu weiter ausbauen

Vodafone nimmt neue 5G-Stationen in Schwangau, Halblech und Ruderatshofen in Betrieb

Mobilfunksendemast
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Der Mobilfunkanbieter Vodafone will sein 5g-Netz im Kreis Ostallgäu weiter ausbauen.
  • vonMatthias Matz
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Düsseldorf/Landkreis - Der Mobilfunkanbieter Vodafone hat nach eigenen Angaben in Schwangau, Halblech und Ruderatshofen je eine neue 5G-Mobilfunkstation in Betrieb genommen und versorgt erste Bewohner des Ortes und ihre Gäste mit der neuen Breitbandtechnologie 5G. An fünf weiteren Vodafone-Standorten im Kreis wird die 5G-Technologie bis Mitte 2021 eingebaut. Diese 5G-Bauprojekte sollen in Pfronten, Friesenried, Germaringen, Eggenthal und Mauerstetten umgesetzt werden.

Mittelfristiges Ziel ist es laut Vodafone, möglichst die gesamte Bevölkerung im Kreis Ostallgäu an das 5G-Netz anzubinden. Um dieses Ziel zu erreichen, wird Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine 5G-Antennen, wo immer es möglich ist, an den bestehenden Standorten im Kreis in Betrieb nehmen. 

Die bereits bestehenden 45 Mobilfunkstationen im Kreis werden also nach und nach aufgewertet, indem dort zusätzlich 5G-Technologie installiert wird - zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von Rathäusern, Bürogebäuden und Wohnhäusern. Dieses geschieht Station für Station im Laufe der nächsten Jahre.

Die Vorteile von 5G

5G deckt beim mobilen Datenverkehr alle Vorteile der mobilen Breitbandtechnologie LTE ab – das allerdings mit deutlich höherer Geschwindigkeit: Die Kunden können im Internet surfen und mobile Datendienste nutzen. So können sie zum Beispiel HD-Filme schnell downloaden, Videos in HD-Qualität genießen und große Events aus Sport und Kultur im Live-Stream verfolgen. Dabei liefert 5G jedoch höhere Geschwindigkeiten als LTE sowie noch niedrigere Latenzzeiten im Millisekunden-Bereich. Dieses wird perspektivisch Anwendungen wie zum Beispiel selbstfahrende Autos, die miteinander kommunizieren, ermöglichen.

Der weitere Mobilfunkausbau im Landkreis Ostallgäu

Aktuell sind 99,9 Prozent der Bevölkerung im Landkreis Ostallgäu an das Vodafone-Mobilfunknetz sowie 93,5 Prozent der Bewohner an das mobile Breitbandnetz LTE angeschlossen. Bis Mitte 2021 wird Vodafone im Kreis noch sieben weitere LTE-Bauprojekte realisieren. Dabei soll in Pfronten eine neue LTE-Station in Betrieb genommen werden, um bestehende LTE-Funklöcher zu beseitigen und die Bevölkerung im Versorgungsgebiet erstmals an das LTE-Netz anzubinden. „Zudem werden wir an fünf vorhandenen LTE-Stationen in Germaringen, Füssen, Eggenthal, Mauerstetten und Buchloe zusätzliche LTE-Antennen anbringen, um die Kapazitäten und Geschwindigkeiten im Einzugsbereich dieser LTE-Stationen zu steigern. Außerdem ist ein LTE-Neubaustandort in Marktoberdorf geplant“, heißt es in einer Pressemitteilung des Mobilfunkanbieters.

kb

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