"Der gestohlene Lottoschein" der Hopfenseebühne kommt gut beim Publikum an

Verwirrungen um einen Lottoschein

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Ländliches Lustspiel: Mit „Der gestohlene Lottoschein“ erheitert die Hopfenseebühne gut 100 Besucher im Haus Hopfensee.

Hopfen am See – Am Schluss war einmal mehr alles gut auf der Hopfenseebühne von Uli Pickl. Dort fand jetzt die vierte Vorstellung des diesjährigen Theaterstücks der Laienschauspielerschar, „Der gestohlene Lottoschein“, statt. Dabei gab es auch eine Premiere.

Während die anderen Darsteller um den Protagonisten Korbinian Brandl (Pickl) bereits zum vierten Mal in dieser Saison auf der Bühne standen, stellte der Auftritt vor gut 100 Besuchern im Saal vom Haus Hopfensee für Martina Spiess- Immler eine Premiere in ihrem Leben als Hobbymimin dar. Kein Wunder, dass sie sich nach dem großen Beifall des Publikums erst recht „total erleichtert“ äußerte. Spiess-Immler war nach drei Vorstellungen diesmal für Gabi Waibl in der Rolle der „Marlies“ zu sehen. 

Als Tochter des Korbinian Brandl, der „mit einem Paragraphen“ entmündigt und von den anderen Dorfbewohnern verspottet wird, steht sie ihm dennoch treu zur Seite. So hilft sie ihm auch dabei, seinen gestohlenen Lottoschein wieder ausfindig zu machen. Der ist ein wahres Vermögen wert, nachdem Korbinian mit den Zahlen 2, 9, 17, 23, 31, 41 einen „Sechser mit Superzahl“ gelandet hat. Bis es allerdings soweit ist, muss Korbinian vor allem von seiten seines Vormunds Wanda Brandl (Manuela Guggemos), der Frau seines Stiefbruders Bruno (Gottfried Schmid-Lindner), zunächst noch einige Erniedrigungen und eine insgesamt ziemlich miese Behandlung über sich ergehen lassen. 

Das Blatt wendet sich erst, als Gloria Wilke, eine mysteriöse Dame aus dem Sauerland (Katrin Heller-Breer), ins Spiel kommt und Marlies mit ihrem Freund, Oberstaatsanwalt Erwin König (Andreas Mayr), die Klärung des auf der Bühne manchmal etwas verwirrenden Sachverhalts und die Lösung des Falls vorantreiben. Das alles penibelst protokolliert von Polizist Werner Dussel (Werner Hacker), der einigen Zuschauern, nach deren Applaus zu urteilen, besonders gut gefiel, sowie offiziell beglaubigt von Notar Dr. Franz Kögel (Max Fischer). 

Als sich schließlich auch noch herausstellt, dass Gloria, die Heller-Breer an diesem Abend unter allen Mitgliedern in schauspielerischer Hinsicht am ambitioniertesten darstellte, Korbinians uneheliche Tochter ist, ist endgültig alles im Reinen. Und Martina Spiess-Immler hat sich am Ende der Auf-führung „riesig gefreut, dass es gut geklappt hat.”

lex

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