"Schindau first" lautet heute das Motto

Thomas Schinagel ist neuer Bürgermeister der Schindau

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Mitbringsel vom Faschingsverein Füssen: Roland Bergmüller (rechts) und der „Fiassar Muckl“ leihen Thomas Schinagl (links) und den Schindauern den stilisierten Kopf des Füssener Bürgermeisters Paul Iacob. Auch ansonsten herrscht prächtige Stimmung im "Madame Plüsch" am Schrannenplatz.
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Mitbringsel vom Faschingsverein Füssen: Roland Bergmüller (rechts) und der „Fiassar Muckl“ leihen Thomas Schinagl (links) und den Schindauern den stilisierten Kopf des Füssener Bürgermeisters Paul Iacob. Auch ansonsten herrscht prächtige Stimmung im "Madame Plüsch" am Schrannenplatz.
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Mitbringsel vom Faschingsverein Füssen: Roland Bergmüller (rechts) und der „Fiassar Muckl“ leihen Thomas Schinagl (links) und den Schindauern den stilisierten Kopf des Füssener Bürgermeisters Paul Iacob. Auch ansonsten herrscht prächtige Stimmung im "Madame Plüsch" am Schrannenplatz.
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Mitbringsel vom Faschingsverein Füssen: Roland Bergmüller (rechts) und der „Fiassar Muckl“ leihen Thomas Schinagl (links) und den Schindauern den stilisierten Kopf des Füssener Bürgermeisters Paul Iacob. Auch ansonsten herrscht prächtige Stimmung im "Madame Plüsch" am Schrannenplatz.
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Mitbringsel vom Faschingsverein Füssen: Roland Bergmüller (rechts) und der „Fiassar Muckl“ leihen Thomas Schinagl (links) und den Schindauern den stilisierten Kopf des Füssener Bürgermeisters Paul Iacob. Auch ansonsten herrscht prächtige Stimmung im "Madame Plüsch" am Schrannenplatz.
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Mitbringsel vom Faschingsverein Füssen: Roland Bergmüller (rechts) und der „Fiassar Muckl“ leihen Thomas Schinagl (links) und den Schindauern den stilisierten Kopf des Füssener Bürgermeisters Paul Iacob. Auch ansonsten herrscht prächtige Stimmung im "Madame Plüsch" am Schrannenplatz.
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Mitbringsel vom Faschingsverein Füssen: Roland Bergmüller (rechts) und der „Fiassar Muckl“ leihen Thomas Schinagl (links) und den Schindauern den stilisierten Kopf des Füssener Bürgermeisters Paul Iacob. Auch ansonsten herrscht prächtige Stimmung im "Madame Plüsch" am Schrannenplatz.
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Mitbringsel vom Faschingsverein Füssen: Roland Bergmüller (rechts) und der „Fiassar Muckl“ leihen Thomas Schinagl (links) und den Schindauern den stilisierten Kopf des Füssener Bürgermeisters Paul Iacob. Auch ansonsten herrscht prächtige Stimmung im "Madame Plüsch" am Schrannenplatz.

Füssen – Jetzt ist es quasi offiziell: Der neue amtierende Bürgermeister der freien Gemeinde Schindau heißt Thomas Schinagl.

So haben die Ratsherren und -frauen bei ihrer„ersten und einzigen Gemeinderatssitzung“ des ältesten Stadtteils Füssens am „Glumperten Donnerstag“ mit zehn zu acht Stimmen für den bis dato kommissarischen Chef des Schindauer Ratskellers gestimmt. Diesen stellt seit einigen Jahren das Lokal „Madame Plüsch“ am Schrannenplatz dar. Das nach dem Tod des langjährigen Bürgermeisters der Schindau, Sigi Martick, vorübergehend vakante Amt ist damit wieder in festen Händen, und Schinagl betonte gleich, die Zukunft nach dem Motto „Schindau first“ anzugehen. 

Der Ratskeller der Schindau im „Madame Plüsch“ war wie am „Gelumperten Donnerstag“ üblich proppevoll, wobei sich unter den Besuchern Abordnungen des Faschingsvereins Füssen sowie „der Partnergemeinde Schwoge“ (Schinagl) befanden. Die knapp 20 Ratsherren und -frauen eröffneten ihre Sitzung kurz nach 20 Uhr zunächst noch ohne Schinagl, da der „no a paar dringende G´schäfter zum derledige g´het“. 

So stellte sich bei der Suche nach Kandidaten für das Bürgermeisteramt als Erster Jürgen Brecht zur Wahl. Nach dem Ergebnis von 17:1 Stimmen für ihn wollte er die Wahl jedoch nicht annehmen. Denn schließlich habe er „nicht mit einer Gegenstimme gerechnet“.Damit war der Weg für Schinagl frei, der vor dem Wahlgang allerdings noch in seinem „Bericht zur Lage der freien Gemeinde Schindau“ unter anderem auf deren Hauptbaustelle hinwiesen: „unser Rathaus in der Krone“. 

Zögen sich die Umbaumaßnahmen dort doch „unendlich hin“, und „der Kostenrahmen wurde bei weitem überzogen“. Deswegen bedürfe es „einer starken Hand, diese Probleme anzupacken“, unterstrich Schinagl und sagte weiter, dass er sich als Bürgermeister „zur Verfügung“ stelle. Da die Frauen in der Ratsversammlung in Brigitte Beylschmidt aber eine Gegenkandidatin aufgestellt hatten, fiel die Wahl für Schinagl nicht einstimmig aus. 

Das tat der Stimmung im Lokal allerdings keinen Abbruch, und so sang die Versammlung „I will blos no hoam“, worauf vorerst aber kein Besucher Taten folgen ließ. Indes erfuhren die Anwesenden, dass es auch in der Schindau Gerüchte um den „Titelmissbrauch“ eines Ratsherren gebe, dem die Ratsversammlung ein laut beklatschtes Lied widmete. Schinagl verkündete außerdem, dass die freie Gemeinde in der Altstadt in Zukunft „ganz groß ins Müllgeschäft“ einsteigen wolle, nachdem die Chinesen nicht mehr „unseren hochwertigen deutschen Müll“ kaufen wollten, wie er bedauerte. 

Ein Thema war schließlich auch der „Stadtratsschwund“, den die Schindauer mit einem Lied gleichen Titels ebenso anprangerten, wie den ausgebliebenen Besuch von Füssens Bürgermeisters Paul Iacob bei diesem Schindaufasching, der erst in der Nacht bei glänzender Stimmung zu Ende ging. 

lex

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