Bemerkenswerte Qualität

Jugendkapelle Weißensee begeistert Publikum beim Jahreskonzert

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Unter souveräner Leitung: Mit Dirigent Reinhard Böck bot die Jugendkapelle Weißensee ein ansprechendes Jahreskonzert im Schützenhaus in Roßmoos.

Weißensee – Kräftigen Beifall hat die Jugendkapelle Weißensee bei ihrem jüngsten Jahreskonzert geerntet, das jetzt im gut besuchten Schützenhaus in Roßmoos stattfand.

Dazu trug wohl auch die Jugendleiterin der Musikkapelle Weißensee, Anna Seidel, bei, die die gut 100 Besucher im Saal begrüßte und dafür nur so viele Worte wie nötig verlor. Wollte sie das Auditorium doch nicht allzu lange auf die Folter spannen, was die musikalische Darbietung der gut 20 jungen Bläserinnen und Bläser betraf. 

Diese begleiteten ein Paukenspieler und ein Schlagzeuger instrumental. Von Ann-Cathrin Hartenstein und Navina Haas, die selber auf dem Podium mitspielten, durchs abwechslungsreiche Programm geführt, konnten sich die Zuhörer knapp eineinhalb Stunden lang einen guten Eindruck von der bemerkenswerten musikalischen Qualität der Jugendkapelle verschaffen. Das Publikum erhielt zudem einen recht aussagekräftigen Einblick in das breite, klangliche Repertoire des Orchesters unter der souveränen Leitung von Dirigent Reinhard Böck. 

Die Musiker demonstrierten von der Eröffnung mit „Blauer Enzian“ von Ernst Hoffmann an über ein Potpourri bunter Operettenmelodien von Jacques Offenbach bis zu Steve McMillans „Summernight Rock“ ihre große Spielfreude, mit der sie bei den Besuchern für gute Laune sorgten. 

Eine Pause voller Musik

Mit ihren Flöten, Klarinetten, Hörnern, Trompeten, Saxophonen, Tubas ließen sie außerdem das weltbekannte „The Rose“ von Amanda McBroom in ähnlichem Maße klang- und ausdrucksvoll ertönen, wie Ladislav Kubes´ „Südböhmische Polka“.

In der Konzertpause, die sich die Jugendkapelle nach etwa einer Dreiviertelstunde redlich verdient hatte, ging es ebenfalls nicht ganz ohne Musik im Schützenhaus zu. So unterhielten „D´Hittehockar“ sowie die „White Lake City Brass Band“ die Zuschauer in dieser Zeit. Im Anschluss daran nahm das junge Orchester aus Weißensee mit dem Stück „Game of Thrones“ von Ramin Djawadi wieder schwungvoll Fahrt auf, die erst nach drei Zugaben endete, auf die langer, lauter Beifall des Publikums folgte.

lex

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