Bergwacht Pfronten trifft sich zur Winterübung

Proben für den Ernstfall

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Wo befindet sich der Verschüttete? Sabrina Haslach übt mit technischen Geräten die Suche nach einer Person, wie von einer Lawine verschüttet wurden.

Pfronten – Weihnachten rückt näher und damit auch die Hauptsaison für die Skigebiete. Doch wenn sich viele Skifahrer und Snowboarder auf den Pisten tummeln, steigt auch die Gefahr für Unfälle.

Was im Notfall zu tun ist, das übten jetzt die Rettungskräfte der Bergwacht Pfronten am zweiten Advent bei ihrer jährlich abschließenden Winterübung im Skizentrum. Neben simulierter Lawinenverschüttetensuche, der richtigen Tourenplanung, einer Quad- und Digitalfunk-Einweisung war auch der Akja – Rettungsschlitten der Bergrettung – ein großes Thema. 

Ein Akja dient zum Abtransport eines Verletzten. Der kommt beispielsweise zum Einsatz, wenn sich Sportler auf der Skipiste verletzen und ins Tal transportiert werden müssen und der Unfallort nicht mit dem Quad erreicht werden kann. Das sichere Fahren auf den Skiern mit einem Akja muss jeder Bergretter während seiner Ausbildung zur aktiven Einsatzkraft unter Beweis stellen. 

Beste Wünsche

Abschließend wünschte der Bereitschaftsleiter Roger Filleböck allen ehrenamtlichen Rettern und natürlich auch sämtlichen Wintersportlern einen schneereichen und vor allem unfallfreien Winter.

kb

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