Forstdirektor Berchtold wird in den Ruhestand verabschiedet

Der eine geht, der andere kommt

+
Jetzt in Füssen in Amt und Würden: Forstdirektor Stephan Kleiner (rechts). Vorgänger Robert Berchtold, hier mit Gattin Marie-Luise, wird feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Er war der Nachfolger von Hubert Perras (links).

Füssen/Landkreis – Zu einer Begegnung mit drei Generationen Forstdirektoren kam es jetzt am kalten Buffet im Sparkassensaal.

Dort trafen sich anlässlich der offiziellen Verabschiedung von Forstdirektor Robert Berchtold dessen Nachfolger Stephan Kleiner und Berchtolds Vorgänger Hubert Perras. Eingeladen zu der Feierstunde am vorvergangenen Donnerstagabend hatte das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren. Vor 26 Jahren, im Herbst 1991, übernahm Robert Berchtold die Leitung des Forstamtes in Füssen von Hubert Perras, der 18 Jahren das Amt in Füssen leitete. 

Weithin bekannt wurde der Oberallgäuer Berchtold, weil er zu dem Team gehörte, das mit dem Baumkronenweg am Füssener Walderlebniszentrum Ziegelwies (WEZ) eine Erfolgsgeschichte schrieb. „Das WEZ war und ist eine Gemeinschaftsaktion“, sagte Berchtold bei seiner Verabschiedung im Füssener Sparkassensaal. Für seine besonderen Verdienste um Wald, Wild und Natur und die Bewahrung des Naturerbes der bayerischen Landschaft bekam er außerdem 2016 vom bayerischen Jagdverband die „Medaille Naturerbe Bayern in Silber“ verliehen. 

Seit 2005 war Berchtold darüber hinaus als Stellvertreter des Chefs im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kaufbeuren tätig. Große Fußstapfen Die offizielle Verabschiedung Berchtolds und Amtseinführung von Nachfolger Kleiner lagen in den Händen von Robert Morigl aus dem Bayerischen Staatsministerium des Innern für Bau und Verkehr. 

Morigl leitet das Referat Holzwirtschaft, Forstvermögen sowie Forsttechnik und verabschiedete Berchtold herzlich in den Ruhestand: „Unter Robert Berchtold wurde der Waldumbau vorangetrieben und die Bergwald-Offensive gestartet“, erinnerte Morigl. Auch die übrigen Grußworte würdigen den in den (Un-)Ruhestand verabschiedeten Berchtold, der vor 26 Jahren in große Fußstapfen getreten war und – wie mehrmals von den verschiedenen Rednern betont wurde – auch eben solche seinem Nachfolger hinterlässt. 

Stephan Kleiner machte es nach elf Reden schließlich kurz. Er stellte sich als vor 49 Jahren in Sigmaringen geboren vor und unterstrich, dass er aus einem landwirtschaftlichen Betrieb stamme. Nach dem Studium ging es hinauf auf der Karriereleiter. Mit der Chance, die ihm der Standort Füssen biete, ziehe es ihn „zu den forstwirtschaftlichen Wurzeln zurück“. „In Füssen kann ich meinen Traumberuf ausüben!“, freute sich der Neue im Füssener Forst. Bertchold wiederum verlässt seinen bisherigen Wohnort Schwangau, wo er auch Mitglied im Gemeinderat war, und zieht zurück in seine Heimat im Kreis Oberallgäu (der Kreisbote berichtete).

Auch interessant

Meistgelesen

Video
Parkettböden - Wohngefühl und Lebensqualität
Parkettböden - Wohngefühl und Lebensqualität
Fit für erholsamen Schlaf
Fit für erholsamen Schlaf
In den Startlöchern
In den Startlöchern
Ein "gewaltiger Rückgang"
Ein "gewaltiger Rückgang"

Kommentare