Trauchgauer Dorfmuseum kommt gut bei Jugend an

Dorfmuseum im Aufwind

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Bürgermeister Johann Gschwill (3.v.l.) mit dem Museumsvorstand um Gilbert Kotz (v.l.),Kurt Pfeiffer, Museumsleiter Hubert Romeder, Franz Leiterer und Xaver Driendl.

Trauchgau – Das Trauchgauer Dorfmuseum ist nicht nur für Brautpaare ein Magnet zum Heiraten, sondern kommt mit verschiedenen Veranstaltungen auch bei der Jugend immer besser an. Das teilte jetzt Museumsleiter Hubert Romeder in der Jahreshauptversammlung des Museumsvereins mit.

Zu Beginn seines Berichtes erinnerte Romeder an die Gründung eines Feuerwehrmuseums. Doch bald erkannten die Verantwortlichen, dass ein Dorfmuseum mehr Möglichkeiten biete. Im Jahr 2000 konnte es schließlich eröffnet werden und wurde auch weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt.

Seit dem gab es bereits einige Sonderausstellungen und Geschichten über die Gemeinde Halblech, erinnerte der Museumsleiter. Im Museum selbst kann man alte Unikate, Funde aus Natur und Kultur, Gegenstände aus der Alpwirtschaft, Handwerk, Land- und Forstwirtschaft und dem Wintersport bestaunen.

 Museumsleiter Hubert Romeder stellte zudem erfreut fest, dass das Dorfmuseum nicht nur zum Heiraten ein Magnet ist, sondern sich auch bei den verschiedenen Veranstaltungen ebenfalls bei jungen Leuten gut ankommt. In der Jahreshauptversammlung sprach Romeder außerdem über die Projekte im vergangenen Jahr, unter anderem die Renovierung des Denkmals am Roßweg und der Ochsenkopftafel.

Für die kommende Saison seien eine Dokumentation über Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Halblech, eine Sonderausstellung „40 Jahre Halblech“ und ein Projekt über den Wegverlauf eines Wetzsteinmacherweges mit Informationen über die Standorte von ehemaligen Wetzsteinmühlen und Steinbrüchen geplant.

Des weiteren seien eine geologische Ausstellung sowie der Erwerb des Beckhäusles, das auf dem Kalkofengelände wieder aufgebaut werden könnte, vorgesehen. Es folgen der Internationale Museumstag am 22. Mai und die Trauchgauer Museumsnacht am 28. Juli mit Bewirtung, musikalisch umrahmt von der Jugendkapelle.

Unterstützung von Gschwill 

Bürgermeister Johann Gschwill dankte Romeder in der Versammlung mit all seinen ehrenamtlichen Helfern für die Erhaltung der Geschichte und der Heimat. Stolz sei man auch auf die Jugend die gern das Museum besucht, um sich über die Vergangenheit ihrer Vorfahren zu informieren, so Gschwill. Die Gemeinde werde auch weiterhin bemüht sein, das Museum mit Dokumenten und Unikaten zu unterstützen.

 Bei den anschließenden Wahlen wurde der Vorstand weitgehend im Amt bestätigt: Museumleiter bleibt Hubert Romeder, sein Stellvertreter weiterhin Xaver Driendl. Dazu kommen die Beiräte Gilbert Kotz, Kurt Pfeiffer und Franz Leiterer. Ausgeschieden als Beiräte sind Xaver Lang nach neun Jahren und Margret Köpf nach sechs Jahre. Romeder bedankte sich für ihren jahrelangen aktiven Einsatz.

ms

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