Vier Jahrzehnte Treue zur Schwangauer CSU

Neue Ehrenmitglieder

+
Freuen sich über die Auszeichnungen: Benedikt Sontheimer (v.l., 40 Jahre), Prinzessin Christa von Thurn und Taxis (45 Jahre), Hans-Jürgen Hörmann (33 Jahre) Vorsitzender Michael Weisenbach, Bürgermeister Stefan Rinke, Angelika Schorer, Altbürgermeister Reinhold Sontheimer sowie Heinz Böhling (39 Jahre) und Prinz Max Emanuel von Thurn und Taxis.

Schwangau – Was ihre Ämter anbelangt, so sind sie mittlerweile allesamt im Ruhestand. Doch die Verdienste um die Partei und die Gründung der CSU-Ortsgruppe Schwangau sind unvergessen.

Weshalb Ortsvorsitzender Michael Weisenbach diesmal die Ehrung des Urgesteins des Ortsvereins in den Mittelpunkt der Vollversammlung stellte. Es liest sich beinahe wie das who is who Schwangaus: Heinz Böhling, Hans-Jürgen Hörmann, Prinzessin Christa und Prinz Max Emanuel von Thurn und Taxis. Sie alle sind seit mehr als 40 Jahren Mitglied in der CSU. 

Ohne sie und ihr Bemühen gäbe es vielleicht gar keine Schwangauer Ortsgruppe – oder sie wäre erst später gegründet worden. Das würdigte der Ortsverband nun in besonderer Weise: In der Mitgliederversammlung wurden die Genannten zu Ehrenmitgliedern ernannt und erhielten aus der Hand der Landtagsabgeordneten Angelika Schorer ihre Urkunden. 

Mit Ausnahme der Prinzessin, die seit 1971 der CSU angehört und bis 2013 Präsidentin des BRK war, waren die Geehrten nicht nur Mitglieder, sondern engagierten sich in der Kommunalpolitik. Unter anderem waren sie im Ortsverband als Gemeinderäte, Beisitzer, Vorstände oder deren Stellvertreter aktiv. 

Um die Rente kümmern

Die Geehrten haben, so Weisenbach, den Grundstein für den Ortsverband gelegt. Mit der Erfahrung aus über 40 Jahren politischer Arbeit, gab Hans Jürgen Hörmann den Aktiven einen Rat: Sie sollten sich um die Altersarmut und das Rentenniveau kümmern. Der durchschnittliche Deutsche bekomme um die 1000 Euro Rente, eine Rentnerin 600 Euro, womit die Deutschen um die 600 bis 800 Euro weniger Ruhestandsgeld erhielten als ihre Österreichischen Nachbarn und deutlich weniger als ein Schweizer. 

Man müsse das vor allem der Jugend deutlich machen, so Hörmann und appellierte an Schorer, sich hier zu engagieren. Die Landtagsabgeordnete hatte zuvor schon von ihrer Arbeit – sie ist im Landtag Vorsitzende im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten – berichtet. So hatte sie unter anderem den Ministerpräsidenten nach China begleitet, wo Bayern seit mehr als 30 Jahren Beziehungen zur Provinz Shandong unterhält. 

Sie machte deutlich: „Bayern hat schon einen Stellenwert in China“. Vor allem interessant aus Sicht der Landwirte war Schorers Besuch in Moskau. Dort nehme man das Embargo der EU anders wahr. Die Russen würden sich auf ihre Möglichkeiten besinnen und Produkte aus anderen Regionen der Welt einführen. 

Weisenbach bestätigt 

Schorer sprach während der Vorstandswahlen über das Programm der Unionsfraktion für die Bundestagswahlen und betonte, dass das Programm die Handschrift der CSU erkennen lasse. Man wolle das Land nach vorn bringen und in Berlin mitregieren, machte Schorer deutlich.

Deshalb auch sei Joachim Hermann als Spitzenkandidat für Berlin die richtige Wahl. „Er füllt die Themen aus“, so Schorer, und sei kein Zufallskandidat. Sein Amt ausfüllen kann augenscheinlich auch Michael Weisenbach. Seit zehn Jahren ist Weisenbach Mitglied und wurde nun einstimmig für eine zweite Wahlperiode zum Vorsitzenden der OV gewählt. Ebenso wurden die drei Stellvertreter Peter Helmer, Jürgen Jentsch und Andreas Helmer bestätigt. Für den langjährigen Schriftführer Heinz Böhling, der nicht wieder zur Wahl antrat, wählte die Versammlung Heike Schöll zur Nachfolgerin. Die Kasse hat weiterhin Richard Müller unter sich.

gau

Auch interessant

Meistgelesen

Grenztunnel wird gesperrt
Grenztunnel wird gesperrt
Selbstbedienung im Bauhof?
Selbstbedienung im Bauhof?
Bis Sonntag wird noch gefeiert
Bis Sonntag wird noch gefeiert
Entdecke den Pfaffenwinkler Milchweg
Entdecke den Pfaffenwinkler Milchweg

Kommentare