Haus- und Grundbesitzerverein Füssen bestätigt Viebig-Sandler im Amt

Vorsitzende sitzen fest im Sattel

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Dr. Ulrike Kirchhoff vom bayerischen Landesverband Haus und Grund präsentiert Informationen über Gesetzgebung und Rechtsprechung. Foto: Berndt

Füssen – An der obersten Spitze des Haus- und Grundbesitzervereins Füssen gab es zwar keinen personellen Wechsel. Dennoch brachte die jüngste Jahreshauptversammlung im „Hotel Luitpoldpark“ einige Veränderungen mit sich.

So schied Werner Faltlhauser als Mitglied des Vereinsausschusses aus, während Christoph Weisenbach neu in das Vorstandsgremium gewählt wurde. Dem gehören weiterhin Reinhilde Weiß, Dagmar Hauke, Karlheinz Scheibel sowie Heinz Hipp an. 

Sogar eine komplette Umbesetzung fand bei den Positionen der Kassenprüfer statt, wo die Versammelten Petra Vollmair, Manfred Stapf und Dr. Roland Götz zu Nachfolgern von Anton Paulsteiner und Siegfried Schubert ernannten.

Gänzlich unverändert in die kommenden drei Jahre geht der Verein dagegen, was die drei Vorsitzenden betrifft. So stehen ihm Annegret Viebig-Sandler auch in Zukunft als Erste Vorsitzende sowie Christopher Pult als Zweiter und Wolfgang Martin als Dritter Vorsitzender vor.

Viebig-Sandler hatte zunächst vor ungefähr 60 Versammlungsbesuchern einen „groben Überblick über das, was wir für sie im vergangenen Jahr getan haben“ gegeben, bevor sie ankündigte, dass man bis zur nächsten Jahreshauptversammlung die Satzung des Vereins überarbeiten werde, weil die derzeitige „nicht mehr ganz dem Stand der Dinge entspricht“.

 Für den kommenden Herbst sei darüber hinaus eine Veranstaltung zum Thema „Sinn und Unsinn von energetischer Sanierung“ geplant, führte die Erste Vorsitzende weiter aus, bevor Anton Paulsteiner in seinem Kassenprüfungsbericht unterstrich, dass der Verein „sehr gut geführt“ werde und „zahlungskräftig“ sei. Vorher hatte er unter anderem erklärt, dass „genügend Geld im Verein vorhanden“ sei.

 Breiten Raum bei der Versammlung nahm schließlich ein Referat der Vorsitzenden des bayerischen Landesverbandes von Haus und Grund, Dr. Ulrike Kirchhoff, ein. Dabei informierte sie die Zuhörer über „Neues aus der Gesetzgebung und Rechtsprechung“. So riet sie den Versammelten beispielsweise zum Abschluss einer Elementarschäden-Versicherung. 

Austausch von Heizungen

Ebenso teilte sie dem Auditorium mit, dass Heizungen, die älter als 30 Jahre sind, künftig ausgetauscht werden müssten sowie, dass der Energieausweis in Zukunft mehr Bedeutung erlangen werde. Im Zuge dessen bräuchte man diesen bei einer Neuvermietung sogar „zwingend“.

 Kirchhoff klärte außerdem darüber auf, dass eine Eigenbedarfskündigung „nicht leichtfertig angemeldet werden“ sollte und überhaupt nicht geltend gemacht werden dürfte, „wenn die Wohnung nur für geschäftliche Zwecke benutzt werden soll“. Schließlich wünschte sie den Versammlungsteilnehmern „gute Mieter“.

lex

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