Vorzeitiger Führungswechsel

Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Füssen-Schwangau die Neufassung seiner Satzung vorgenommen und die bisher bestehende Vereinsstruktur geändert – und den Vorstand gleich mit. Neben der Formalität der Satzungsänderung wählten die Mitglieder Brigitte Protschka zu neuen Vorsitzenden. Sie übernahm das Amt von Uwe Claus, der nun als Stellvertreter fungiert.

„Wir haben diese Gelegenheit genutzt, um gleichzeitig die Weichen für einen neue, auf festen Säulen stehende Vereinsstruktur zu stellen“, fasste Claus Zusammen. Nach der Genehmigung der neuen Satzung wurde deshalb gleich ein neuer Vorstand gewählt, obwohl die Amtszeit der alten Vorstandschaft ursprünglich noch bis März 2011 gegangen wäre. Dass die AWO Füssen ein reger Verein ist, zeigte der Bericht des Vorsitzenden über die Aktivitäten des vergangenen Jahres: Neben verschiedenen Ausflugsfahrten, prägten vor allem Aktivitäten im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit das Vereinsleben 2009. Die Bemühungen um eine Kinderkrippe in der Spitalgasse seien leider aus Kosten- und Brandschutzgründen am Ende gescheitert. Mit der Übernahme des Familien-Cafés sei es dann aber gelungen, einen wichtigen Treffpunkt für junge Eltern zu erhalten, nachdem sich der Trägerverein „Familien-Forum“ aufgelöst hatte. Gut eingearbeitet Sehr erfreulich sei die Entwicklung der Mitgliederzahlen, die sich mit heute 119 Mitgliedern in den letzten beiden Jahren verdoppelt habe. „Wir werden wieder wahrgenommen“, erklärte Claus, das mache Mut und gebe die Kraft, in Zeiten zunehmender sozialer Kälte andere Akzente zu setzen. Nach dem Procedere der Satzungsneufassung folgte die Neuwahl des Vorstandes, die insbesondere im Bereich des geschäftsführenden Vorstands große Veränderungen brachte: Neue Vorsitzende ist Brigitte Protschka. Uwe Claus geht zurück in die zweite Reihe und steht künftig gemeinsam mit Susanne Schmid-Lindner als Stellvertreter zur Verfügung. Die neue Vorsitzende freue sich auf ihre neue Aufgabe. Sie habe sich in den letzten beiden Jahren gut einarbeiten können. „Mit der AWO lässt sich einiges bewegen, so die Füssener AWO-Frau.

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