Wanderer willkommen

Um Weißensee ist es ganz „wanderbar“ bestellt: Das erklärte jedenfalls der erste Vorsitzende des örtlichen Tourismusvereins, Ralph Söhnen. Foto: lex

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ALEXANDER BERNDT, Weißensee – Bereits jetzt kommen viele Urlauber nach Weißensee, um zu wandern. Und während der Füssener Ortsteil am gleichnamigen See früher zum größten Teil als Destination für einen Familienurlaub angesteuert wurde, nimmt der Trend, von hier aus die umliegende Landschaft per Pedes zu erkunden, weiter zu. Das erklärte der erste Vorsitzende des Tourismusvereins Weißensee, Ralph Söhnen, im Rahmen der jüngsten Jahreshauptversammlung im Hotel „Bergruh“. Deswegen wolle sich der Verein in der Zukunft vermehrt dafür stark machen, „Weißensee als Ort mit großer Wanderkompetenz zu positionieren.“ Da sich schon bis dato viele Vermietungsbetriebe für Übernachtungen als wanderbar hätten klassifizieren hätten, stünden die Chancen nicht schlecht, Weißensee künftig „noch besser als Wanderort zu präsentieren“, machte Söhnen den rund 40 versammelten Besuchern zudem deutlich, dass der Verein sich dieses Themas mehr und mehr annehmen werde. Darüber hinaus spiele jedoch auch das Internet eine zunehmend wichtige Rolle für die positive Außendarstellung des Ortes, der sich der Tourismusverein nicht zuletzt verschrieben habe. Mit den Worten „es geht was in Weißensee“ unterstrich Söhnen schließlich, dass es allgemein durchaus positiv um den Füssener Ortsteil bestellt sei. In seinem Rechenschaftsbericht hatte der erste Vorsitzende zuvor unter anderem diverse Aktionen und Aktivitäten Revue passieren lassen, die der Verein vor allem deshalb unterstützt habe, „um die Weißenseer hinsichtlich des Ortslebens weiterzubringen.“ So etwa verschiedene Seefeste sowie einen Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr, den man heuer am 27. November abermals veranstalten wolle. Da trifft es sich sicherlich gut, dass der Tourismusverein Weißensee „finanziell im Moment relativ gut aufgestellt“ sei, wie Söhnen weiter betonte und damit auf den Kassenbericht von Kassiererin Ingrid Huber Bezug nahm. Sie hatte die Versammlungsgäste nämlich beispielsweise darüber informiert, dass die Einnahmen des Vereins dessen Ausgaben im zurückliegenden Jahr um einiges übertroffen hätten. Der Überschuss betrage demnach gut 4000 Euro, verkündete Huber, ehe der Nesselwanger Unternehmer Hubert Stimpfle den Anwesenden an diesem Abend außerdem die von seiner Firma entwickelte und vertriebene Online-Buchungssoftware „Vakanza online“ näherbrachte.

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