Schutzgebiet bleibt bestehen

Wasserschutzgebiet Hohenschwangau: Gericht lehnt Normenkontrollanträge ab

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Das Grundwasser, das die Stadt Füssen (Hintergrund) mit Trinkwasser versorgt, fließt unter Hohenschwangau durch.

Füssen/Schwangau – Im Wasserstreit zwischen der Stadt Füssen und der Gemeinde Schwangau ist ein Urteil gefallen: Am Mittwoch hat der Senat des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs die Normenkontrollanträge gegen die Verordnung über das Wasserschutzgebiet in Hohenschwangau abgelehnt.

Die Einwendungen, die die Gemeinde Schwangau sowie drei betroffene Grundstückseigentümer gegen die Ausweisung Hohenschwangaus als Wasserschutzgebiet für die Stadt Füssen vorgebracht hatten, habe der Senat „ausführlich geprüft“, erklärte Claudia Frieser, Pressesprecherin am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof auf Nachfrage des Kreisbote

Dabei kamen die Richter zu dem Ergebnis, dass die Einwendungen „nicht durchgreifend“ seien. Der Senat habe es als erwiesen angesehen, dass das Grundwasser in diesem Gebiet trotz der Bebauung und der vielen Touristen schützbar sei, da bereits seit einigen Jahren Trinkwasser daraus entnommen werde, ohne dass es zu Verschmutzungen kam. 

„Wir werden die Rechtsprechung respektieren und akzeptieren“, sagte Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke (CSU) zu dem Urteil. 

kk

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