Wasserwacht vor Führungswechsel

Eine Lebensrettung ist (von rechts) Rudi und Maxi Achatz sowie Alex Schneider zu verdanken. Die Rettungsschwimmer zogen am 19. August einen ertrinkenden Mann aus dem Forggensee und ließen ihn dann bei Bewusstsein ins Krankenhaus bringen. Daran erinnerte der Technische Leiter Willi Baumgartner (links) und Vorstand Christoph Metz in der Wachhütte. cf

Die Bilanz der Wasserwacht Ortsgruppe Füssen kann sich sehen lassen: Die 300 Mitglieder umfassenden Gruppe hat insgesamt 2631 Wachstunden, 642 Einsatzstunden für den Rettungsdienst als Sanitäter sowie nicht zuletzt 2288 Stunden zur Mittelbeschaffung und 1340 Stunden für Aus- und Weiterbildung aufgewendet. Das geht aus dem Jahresleistungsbericht hervor, den Willi Baumgartner jetzt bei der Jahreshauptversammlung vortrug.

Aus dem Vorstand verabschieden muss sich „Kapitän“ Christoph Metz, der aus beruflichen Gründen vom Ostallgäu ins Sauerland zieht. Das Ruder übernimmt zunächst Vize Rudi Achatz. Wie er dem KREISBOTE in der Wachhütte sagte, wird im November ein neues Vorstandsgremium gewählt. Dass die Wasserwacht solide wirtschaftet und auf 25 aktive Mädchen und Buben bauen kann, ging aus den Berichten von Kassier Andrea Bender und Jugendleiterin Conny Grieser hervor. Breiten Raum nahm bei der Versammlung die Mitglieder-Ehrung ein: aufsteigend von zehn bis zu stolzen 50 Jahren, die Jürgen Geisenfelder und Hans Lax ihrer Wasserwacht die Treue gehalten haben. Die Urkunden wurden an die Jubilare von den beiden Vorsitzenden sowie den Ehrengästen Gary Kögel von der Kreiswasserwacht Ostallgäu, und dem Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes, Thomas Hofmann, überreicht. Die Wasserwacht spielt traditionell eine wichtige Rolle in Füssen. Ein besonderes Ereignis, das Einheimische und Gäste nicht missen möchten, ist jedes Jahr etwa das Fackelschwimmen oder die Faschingsgaudi am Lech. „Viele unserer Mitglieder waren auch beim König-Ludwig-Marathon als Sanitäter und Helfer im Einsatz“, gab Baumgartner ein weiteres Beispiel für die Aktivitäten 2011. Im Namen der Stadt wünschte 2. Bürgermeisterin Uschi Lax der Gruppe erneut ein „unfallfreies Jahr“.

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