Petermann folgt auf Zazzaretta

Pfrontener Gemeinderat erhält neues Mitglied

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Bürgermeisterin Michaela Waldmann vereidigt Reiner Petermann als Gemeinderatsmitglied. Er rückt für Eva Zazzaretta in die SPD-Fraktion nach.

Pfronten – Reiner Petermann ist neues Mitglied im Pfrontener Gemeinderat. In der jüngsten Sitzung des Gremiums wurde er vereidigt, nachdem seine Parteigenossin Eva Zazzaretta aus persönlichen Gründen um die Entlassung gebeten hatte.

Daneben erhielten die Räte Informationen zum Thema Hochwasserschutz und zur Modifikation des Loipennetzes. Gutes Sitzfleisch bewiesen die Pfrontener Gemeinderäte jetzt während ihrer Gemeinderatssitzung im „Haus des Gastes“, wo sie sich unter der Leitung von Bürgermeisterin Michaela Waldmann insgesamt 14 Tagesordnungspunkten widmeten. Neu unter den kommunalpolitisch engagierten Frauen und Männern war Reiner Petermann, der für seine Parteigenossin Eva Zazzaretta in die SPD-Fraktion nachrückte.

Diese hatte aus persönlichen Gründen um die Entlassung aus dem Gemeinderat gebeten. So legte Petermann vor allen Versammelten den Amtseid ab. Während sich durch den Personalwechsel im Rat auch eine Neubesetzung in den meisten Ausschüssen ergab, übernahm Lars Christian Kink von der Gruppierung „Aktiv für Pfronten“ anstelle von Zazzaretta den Vorsitz im Rechnungsprüfungsausschuss.

 Erheblich breiteren Raum nahm anschließend das Thema Hochwasserschutz für die Pfrontener Vils, der Steinacher Ach sowie am Angerbach in Röfleuten und in Ried ein. So informierte Martin Mohr vom Wasserwirtschaftsamt (WWA) Kempten den Gemeinderat darüber, dass der Ausbau der Vils in Pfronten „bis auf einen kleinen Teil mehr oder weniger fertiggestellt“ und dabei „sehr gelungen“ sei. 

Die Steinacher Ach, die der Pfrontener Volksmund auch dürre Ach nennt, stelle dabei besondere Herausforderungen an den Hochwasserschutz, erklärte der Sachgebietsleiter Wasserbau im Ostallgäu. Bei Hochwasser könne sie nämlich einer Studie zufolge einen Schaden von bis zu 26,5 Millionen Euro verursachen, weshalb die Ach in die Prioritätsklasse zwei eingestuft worden sei. 

„Aktuell nichts“ laufe beim Angerbach, betonte Mohr. Er unterstrich, dass für den Hochwasserschutz dort zwei getrennte Betrachtungen angestellt würden. So beobachte das WWA einmal den Abschnitt in Ried, der ein Schadenspotenzial von 8,5 Millionen Euro aufweise und Prioritätsklasse drei eingeordnet sei, sowie davon getrennt den Bereich in Röfleuten, der mit einem Schadenspotenzial von 3,4 Millionen Euro ebenfalls in Klasse drei eingestuft sei. 

An Rundloipen festhalten

Informationen erhielten die Räte anschließend auch über einige „Modifikationen des Loipennetzes“ in Pfronten, wie der Leiter der Stabsstelle Ortsentwicklung, Jan Schubert, sagte. Dabei bekräftigte er, dass die „Arbeitsgruppe Loipen“ Wanderwege und Loipen weiter „grundsätzlich voneinander trennen“ und am Konzept von Rundloipen festhalten wolle. Demnach werde es in Zukunft etwa eine Verlängerung vom Rehbichler Weg bis Kreuzegg geben. Außerdem wird erneut die Rundloipe Weißbach gespurt, nachdem deren vorübergehende Blockierung durch einen dortigen Grundstückseigentümer aufgehoben wurde.

lex

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