"Nur eine Frage der Zeit"

Radfahrer im Füssener Fun- und Skatepark sollen ausgebremst werden

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Ein Radweg mitten durch den Skatepark: Thomas Scheibel befürchtet, dass es zu Unfällen kommen kann.

Füssen – „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis etwas passiert!“ Dass die Situation mit dem direkt durch den Fun- und Skatepark führenden Radweg nicht optimal ist, ist nicht neu. Da bisher aber nichts geschehen ist, hat Stadtrat Thomas Scheibel (FWF) am Dienstagabend im Bauausschuss nochmals einen dringenden Appell an die Stadtverwaltung gerichtet.

Vor allem E-Bike-Fahrer fahren nach Ansicht Scheibels viel zu schnell über den Radweg, der mitten durch den Fun- und Skatepark führt. Dieser ist bekanntlich unter normalen Nicht-Corona-Umständen fast täglich gut mit Kindern und Jugendlichen besucht, ein Unfall zwischen Radlern und Skatern daher für Scheibel nur eine Frage der Zeit. Mit einer sogenannten Umlaufsperre vor dem Skatepark könnten die Radfahrer aber dazu gebracht werden, vom Rad zu steigen oder zumindest das Tempo zu drosseln, erklärte er. 

CSU-Stadtrat Thomas Meiler warf ein, dass der Radweg seinerzeit völlig falsch geplant worden sei. Seiner Meinung nach gehöre der Weg zur B16 hin verlegt. Ratsfrau Christine Fröhlich (FWF) wies jedoch darauf hin, dass der Radweg laut einer Machbarkeitsstudie für das Sportgelände dort verbleiben solle, zumal auch die Füssener Bürger demnach an dieser Wegführung festhalten wollen. 

Neue Trennlinien

Doch auch in anderer Hinsicht bereitet der Weidach-Radweg den Verantwortlichen im Rathaus Kopfzerbrechen. Wegen einiger Unfälle und Beinahe-Unfälle in der scharfen Kurve oberhalb des Fun- und Skateparks Richtung Stadt habe man dort eine neue Trennlinie aufgebracht, berichtete Verkehrsamtsleiter Manfred Schweinberg. Für eine bessere Übersicht in der Kurve sei außerdem das Gebüsch geschnitten worden. „Gerade ältere Personen sind schon ins Gebüsch befördert worden“, berichtete er. Gerade Jugendliche seien dort häufig sehr schnell unterwegs und würden die Kurve schneiden.

mm

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