"Runder Tisch" zum Strandbad bringt noch keine Lösung

Vertagte Entscheidung

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Die Zukunft des Weißenseer Pavillons ist weiterhin ungewiss. Nun sind die betroffenen Vereine am Zug.

Füssen – Ohne konkrete Ergebnisse ist der „Runde Tisch“ zum Weißenseer Strandbad am Mittwoch auseinander gegangen. „Die anwesenden Vereinsvertreter sahen sich nicht in der Lage, ein Votum für eine der Variante abzugeben“, teilte Rainer Kunzmann, Sprecher des Landratsamtes, auf Anfrage des Kreisbote mit.

Nun sollen die vorgestellten Varianten zunächst in den Weißenseer Vereinen diskutiert werden.

Kunzmann zufolge hat das Planungsbüro Dietz & Hoffmann bei dem Treffen zwischen Vertretern der Vereine, der Stadtverwaltung und des Landratsamtes sechs Planungsvarianten für die kontrovers diskutierte Umgestaltung des Weißenseer Strandbades vorgelegt. „Von den dargestellten Varianten sind wenige nicht realisierbar“, so Kunzmann.

Dazu gehört aber wohl ausgerechnet der Neubau des Kiosks am jetzigen Standort aus naturschutzrechtlichen Gründen. Auf der anderen Seite kann der beliebte Pavillon stehen bleiben. 

 Wie mehrfach berichtet, geht es den Weißenseer Vereinen aber vor allem um diesen Kiosk mit Pavillon, da dort regelmäßig ihre Veranstaltungen stattfinden. Deshalb möchten sie bei der Neuplanung und der Verpachtung mitreden- und entscheiden. Umso größer war ihr Ärger, als Stadtverwaltung und Stadtrat im Juli ohne Rücksprache mit den Vereinen entschieden, einen Bebauungsplan für das Strandbad aufzustellen und es umzubauen.

Auch das bereits eine Vorentscheidung zugunsten eines potenziellen Pächters getroffen wurde, stieß bei den Weißenseer Vereinsvertretern auf Widerstand. 

Die Wogen glätten sollte nun ein „Runder Tisch“ im Rathaus . „Man hat über vieles diskutiert“, berichtet Christian Schneider von der Musikkapelle. Konkrete Ergebnisse seien aber keine erzielt worden, bestätigt er. Zwar 

Auf Wunsch der Vereinsvorsitzenden sollen die vorgestellten Planungsvarianten nun zunächst in den Vereinen diskutiert werden. „Dem Wunsch wurde entsprochen“, so Kunzmann. „Die Vereine werden der Stadt Füssen zeitnah einen abgestimmten Vorschlag unterbreiten“, so der Sprecher des Landratsamtes weiter. Anschließend werde geprüft, inwieweit dieser Vorschlag umgesetzt werden kann.

„Wir müssen jetzt auf eine Lösung hinarbeiten“, so Christian Schneider. 

Matthias Matz

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