Füssen Tourismus und Marketing stellt sein Konzept für die Zukunft vor

Mit Spitzenleistung profilieren

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Wertschöpfung gewünscht: Füssens Tourismuschef Stefan Fredlmeier (links) will nicht nur für Gäste, sondern auch „für Gastgeber den maximalen Nutzen“ erreichen. Das macht er jetzt beim jüngsten Tourismusabend deutlich.

Hopfen am See – Viel vor hat das Kommunalunternehmen „Füssen Tourismus und Marketing“ (FTM) in der Zukunft.

Obwohl man sich momentan vor allem, was die Übernachtungszahlen in der Lechstadt betrifft, „in einem ganz guten Bereich“ befinde, wolle man sich nicht in der Komfortzone ausruhen, erklärte Stefan Fredlmeier beim jüngsten Tourismusabend im „Haus Hopfensee“. Vielmehr strebe man in erster Linie „ein qualitatives Wachstum“ an, unterstrich der Füssener Tourismuschef. „Eine rein quantitative Ausrichtung“ hinsichtlich der Touristen, die Füssen besuchen, verfolge FTM nicht, verdeutlichte Fredlmeier und betonte: „Es geht um Wertschöpfung.“ 

Vor rund 50 Besuchern machte der Tourismuschef klar, dass alle, die im Tourismusgewerbe arbeiten, die Frage zu beantworten hätten: „Sind wir wichtig für den Gast?“ Und während Fredlmeier dabei den Begriff der „Lebensknappheit“ ins Spiel brachte, schrieb er den anwesenden Hotelbetreibern, sonstigen Gastgebern sowie Gastronomiebetrieben ins Stammbuch, möglichst darauf zu achten, „dass der Gast hier das bekommt, was er sich wünscht.“ Somit müsse sich „jede Destination“ damit auseinandersetzen, dass sich der Gast frage: „Warum soll ich dorthin fahren und Urlaub machen?“ 

Und, so fügte Fredlmeier hinzu: „Wir alle müssen daran arbeiten, die Frage zu beantworten, warum der Gast zu uns kommen soll.“ Absage an Preissenkung Seiner Meinung nach liege die Antwort hauptsächlich darin, „Spitzenleistungen“ anzubieten. 

Deshalb erteilte er der Strategie, etwa „die Preise zu senken“, eine klare Absage. Indes müsse man sich durch Spitzenleistungen profilieren, die letztlich auch das Kriterium der „Sichtbarkeit“ beträfen. Diese könne gleichfalls durch Qualifizierung verbessert werden.

Daher habe Füssen Tourismus und Marketing im Februar dieses Jahres seine Website erneuert, die Philipp Gaube den Besuchern näher vorstellte. 

Gesunder Schlaf

Stärker qualifizieren wolle sich Füssen darüber hinaus, indem es dem „Thema Schlaf“ mehr Aufmerksamkeit widme. „Wir wollen gesunden Schlaf vermarkten“, erklärte Fredlmeier, und auch Prof. Dr. Markus Jüster, der einen längeren Vortrag über die Thematik „Gesunder Schlaf“ hielt, hob hervor, dass es Ziel sein müsse, die Leute dahin zu bringen, dass sie mit Füssen verbinden: „Hier kann ich gut schlafen.“ 

Als letzten Aspekt an diesem Abend erwähnte der Füssener Tourismusdirektor schließlich noch den von Füssen Tourismus und Marketing bereits seit längerer Zeit verfolgten „Masterplan Kneipp“. Dieser solle dabei helfen, dass die Lechstadt Kneipp-Heilbad werde.

lex

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