Werbegemeinschaft Füssen hat neuen Vorsitzenden

Mayerhofer löst Riegger ab

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Alexander Mayerhofer ist der neue Erste Vorsitzende der Werbegemeinschaft.

Füssen – Die Zeit ohne richtigen „Chef“ ist jetzt für die Werbegemeinschaft Füssen vorbei. So wurde Alexander Mayerhofer bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Donnerstag einstimmig zum Nachfolger von Sabina Riegger gewählt.

Rieger war vor mehreren Wochen von ihrem Posten als erste Vorsitzende des knapp 30 Jahre alten Vereins zurückgetreten. Neu im Amt ist auch Kassier Christian Edmeier, der Sylvia Reisacher ablöst. Reisacher wird in den kommenden drei Jahren neben Horst Fischer als neue Kassenprüferin der Werbegemeinschaft Füssen fungieren. Bei den Wahlen bestätigten die knapp 25 Versammelten den zweiten Vorsitzenden Holger Höhne sowie Schriftführer Wolfgang Moritz in ihren Tätigkeitsbereichen. Neue Beisitzer der Werbegemeinschaft sind Christian Schneider und Beatriz Pineda-Hanauer. 

Gegenpol zur Stadtverwaltung sein 

Diese personellen Angelegenheiten standen bei der jüngsten Zusammenkunft im „Hotel Hechten“ im Vordergrund, nachdem Riegger vorher eine gewisse „Neustrukturierung“ der um die 90 Mitglieder zählenden Organisation angekündigt hatte. Gleichzeitig äußerte sie ihr Bedauern darüber, dass zu dieser Versammlung „nicht mehr Leute gekommen sind.“ Ihrer Meinung nach wüssten wohl „viele gar nicht, wie wichtig die Werbegemeinschaft ist.“ 

Diesen Gedanken vermutlich ebenfalls im Kopf, betonte der neue Erste Vorsitzende nach seiner Wahl: „Wir wollen schlagkräftiger werden.“ Nach den Worten des Sprechers des Einzelhandelsverbands in Füssen, Adalbert Guggemos, sollte die Vereinigung vor allem „einen Gegenpol zur Stadtverwaltung“ bilden. 

Mayerhofer, der aus Schwangau stammt, umriss denn auch die drei Hauptaufgaben der Werbegemeinschaft. Diese sieht er darin, eine „Interessenvertretung der Mitglieder aus Handel und Wirtschaft“ zu sein, „Veranstaltungen in und um die Stadt zu organisieren“ sowie die „Kooperation mit anderen Vereinen und Verbänden“ zu forcieren. Daher appellierte er an die Versammelten, sich „mehr zu engagieren“, schließlich halte er es für „notwendig, neue Mitglieder zu gewinnen sowie alte wiederzugewinnen“. 

Stärker einbringen 

Als eine seiner ersten Amtshandlungen regte Mayerhofer deshalb eine Satzungsänderung an. Diese solle die Mitglieder dazu verpflichten, sich „stärker mit Arbeit für die Werbegemeinschaft einzubringen“. So schlug er vor, dass sich jedes Mitglied „mindestens 15 Stunden im Jahr“ arbeitsmäßig engagiere oder ansonsten „mehr Beitrag zahlen“ solle. Auch wenn die Versammelten diesen Vorschlag schließlich mit großer Mehrheit abgelehnten, rief der Vorsitzende jedes Mitglied dazu auf, „sich zu überlegen, wo er sich einbringen kann“, denn, so machte er deutlich: „Wir brauchen mehr helfende Hände.“ lex

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