Der 44-Meter-Baum steht

Mit vereinten Kräften und mit Hilfe eines Krans stellen die „Trachtler” den 37. Maibaum in Wertach auf. Foto: Lang

Wertach – Er steht, der 37. Maibaum in der Geschichte der Marktgemeinde Wertach. Er ist 44 Meter hoch und mit 48 Zunftzeichen verziert. Schwerst- und Millimeterarbeit mussten die Männer vom Trachtenverein aufbringen, bis der Maibaum an Ort und Stelle stand - trotz der Mithilfe des Krans. 

Das Einhorn-Gespann mit den prachtvollen Zigeuner-Pferden von Pit Fischer brachte ihn zum Dorfanger unter feierlicher Begleitung des Wertacher Trachtenvereins, der Harmoniemusik, des Schützenvereins, den Plattlern und der Fahnenabordnung. Bürgermeister Eberhard Jehle dankte im Anschluss allen Teilnehmern und Gästen. 

Außerdem wies er darauf hin, dass die Tradition und das Brauchtum deshalb lebendig sind, weil die Dorfgemeinschaft funktioniere. Sein herzliches „Vergelt’s Gott“ galt dem Spender des diesjährigen Maibaums, Gerwin Kraus, Inhaber der Landmetzgerei Wertach, ohne den der Baum jetzt nicht stünde. Er forderte alle Anwesenden auf, zum Viehscheid im September zu kommen, bei dem der Maibaum dann traditionell zugunsten der Jugendarbeit in den Vereinen versteigert wird. 

Die Kleinsten der Plattlergruppe schlossen die Maibaum-Feierlichkeiten mit einem fröhlichen „Wertacher Tanz“ auf dem Dorfanger ab. Gutgelaunt zogen alle Vereine und Honoratioren der Gemeinde zum Feuerwehrhaus weiter, wo kräftig gefeiert wurde. jl

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