Freunde des Füssener Gymnasiums ziehen Bilanz

Immer ein offenes Ohr

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Carolin Ritter (Mitte) und Luitgard Huber-Prinz sind das Führungsteam der „Freunde des Gymnasium Füssen“, das mit Direktor Anton Wiedemann an einem Strang zieht.

Füssen – Im kleinen engagierten Kreis ist die Jahreshauptversammlung der „Freunde des Staatlichen Gymnasiums Füssen“ jetzt bereits nach einer guten Stunden in der Schulbibliothek zu Ende gegangen.

Direktor Anton Wiedemann, der dem Verein angehört, dankte Carolin Richter und Luitgard Huber-Prinz für die zuletzt geleistete ehrenamtliche Arbeit als Führungsteam. Auch künftig wollen die Gymnasium-Freunde Schulprojekte fördern. Außerdem sollen Ehemalige stärker an ihre alte Schule gebunden werden. „Der Freundeskreis fördert und unterstützt die Schulgemeinschaft unseres Gymnasiums“, so Wiedemann aner-kennend, „in sehr vielfältiger Weise“. 

Welche konkreten Aufgaben der seit 2001 bestehende Förderverein alle gelöst hat, skizzierte Vorsitzende Carolin Richter mit Beispielen aus den vergangenen zwölf Monaten und gab einen Ausblick. Nach Sport und Musik dürfe sich vor allem „die Kunst“ auf einen noch zu bestimmenden Zuschuss freuen. Zuschüsse könnten unter anderen für Fahrten oder die Besichtigung eines Unternehmens beantragt. werden. „Wir haben außerdem ein offenes Ohr, wenn geplante Projekt gefördert werden sollen“, so Ritter. Dies sei immer im Einzelfall zu prüfen. Solche Bereitschaft gelte nicht zuletzt auch für größere Anschaffungen, „wenn sie unserer Schulgemeinschaft dienlich sind“. 

Neue Mitglieder 

Über die solide wirtschaftliche Basis des zur Zeit 109 Mitglieder zählenden Fördervereins des Gymnasiums wurde von Huber-Prinz berichtet. Die Kasse des Vereins fülle sich zum großen Teil durch den Mitgliedsbeitrag „von 24 Euro im Jahr“, erklärte sie. Hinzu kommen noch Spenden. Die Mitgliederzahl blieb nach Angaben des Führungsteams konstant. „Wir haben sieben Austritte und die gleiche Zahl an Neuen im Verein“, konnte Schriftführerin Silja Schubert aus Nesselwang in ihrem Protokoll festhalten. Sie ist zweite Vorsitzende des Elternbeirats, den Carolin Ritter führt. 

Diese schlanke Struktur und die kurzen Wege zwischen den Elternbeiräten und der Führung des Fördervereins „ist für unsere Schule von großem Nutzen“, so der Direktor. Diskutiert wurde auch, wie es gelingen könnte, in Zukunft die Ehemaligen an ihre alte Schule zu binden. Ein Vorschlag war, dafür vor allem das Sommerfest zu nutzen. Wiedemanns Vorgänger, Wolfgang Fischer, meinte, dass „zur Kontaktpflege ein langer Atem notwendig“ sei. Doch den Brückenbau solle man auch „weiter mit Ideen“ versuchen.

cf

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