Wiedereröffnung des Wanderwegs: "Was lange währt, wird endlich gut"

Pöllatschlucht: "Ein besonderes Bauwerk"

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Feierlich haben die Verantwortlichen am Freitag den Wanderweg durch die Pöllatschlucht unterhalb von Schloss Neuschwanstein nach fünf Jahren wieder eröffnet und auch gleich begangen.
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Feierlich haben die Verantwortlichen am Freitag den Wanderweg durch die Pöllatschlucht unterhalb von Schloss Neuschwanstein nach fünf Jahren wieder eröffnet und auch gleich begangen.
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Feierlich haben die Verantwortlichen am Freitag den Wanderweg durch die Pöllatschlucht unterhalb von Schloss Neuschwanstein nach fünf Jahren wieder eröffnet und auch gleich begangen.

Schwangau – Der aufmerksame Beobachter musste fast schon Angst haben, dass die Höchstbelastungsgrenze von 500 Kilogramm pro Quadratmeter auf dem neuen Steg über die Pöllatschlucht gleich bei dessen Eröffnung überschritten wird.

Aber Spaß beiseite: So viele Besucher wie zur Einweihung des neuen Wanderweges durch die Pöllatschlucht hat die spektakuläre Klamm unterhalb von Schloss Neuschwanstein in den vergangenen fünf Jahren nicht gesehen - so lange war sie für Besucher gesperrt.

Dieser Zustand ist seit Freitagvormittag aber Geschichte: Nach dem Segen durch Pfarrer Markus Dörre öffneten Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und die Ostallgäuer Landtagsabgeordnete Angelika Schorer (CSU) vor den Augen zahlreich geladener Gäste das neue Tor zur Schlucht. Diese war seit Mai 2014 nach einem Felssturz geschlossen. Der alte, in den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts errichteter Steg, war außerdem im Laufe der Jahre aufgrund von extremen Wetterbedingungen mit viel Regen, Wind und Felsstürzen stark beschädigt worden. Mittlerweile ist er aber komplett saniert und „super geworden“, wie Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke bei der Einweihung erklärte. 

Nach seiner Begrüßung der vielen, zum Teil prominenten Besucher wie etwa Beatrix Prinzessin von Bayern als Vertreterin der Wittelsbacher, lobte Rinke die große Gemeinschaftsleistung in der Vergangenheit, die dafür gesorgt habe, dass jetzt die Wiedereröffnung des beliebten Weges durch die Schlucht gefeiert werden könne. 

Besonders hob Rinke die innovativen Ingenieure und kompetenten Handwerker hervor. Trotz der relativ langen Renovierungsarbeiten, die insgesamt um die 560.000 Euro gekostet haben, habe „nie in Frage“ gestanden, dass der Steg wieder geöffnet wird. 

Ein großes Lob gab es anschließend von der CSU-Landtagsangeordnete Angelika Schorer für das „gute Miteinander und die gute Zusammenarbeit“ bei den Arbeiten in der Schlucht. Der Weg unterhalb von Schloss Neuschwanstein sei „atemberaubend und sehr beeindruckend“.

Die Instandsetzung habe immerhin eine „große Herausforderung“ dargestellt, aber es sei „dringend notwendig“ gewesen, „die Schlucht wieder sicher zu machen.“ Daher seien 2017 Fangnetze installiert und im weiteren Verlauf verschiedene Fels-Sprengungen vorgenommen worden (der Kreisbote berichtete mehrfach ausführlich).  Nach dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“ sei nun allerdings „ein besonderes Bauwerk“ in der „wunderbaren Pöllatschlucht“ gelungen. 

Pfarrer Markus Dörre nannte das vor allem bei Einheimischen beliebte Ausflugsziel schließlich „eine grandiose Naturerscheinung“. Zuvor hatte er Schlucht und Wanderweg seinen Segen ausgesprochen und darum gebeten hatte, „dass alle Menschen hier sicher sind.“ 

Tatsächlich sieht das neue Sicherheitssystem, wie berichtet, vor, dass künftig bei einem aufziehenden Unwetter die Tore geschlossen werden. Die Wanderer können dann zwar noch aus der Schlucht raus, aber niemand mehr hinein. Anschließend gehen Mitglieder der neuen Sicherheitskommission den Weg ab und entscheiden, ob er wieder für Besucher geöffnet werden kann.

lex

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