Wetter macht Veranstaltern der Rutschparty einen Strich durch die Rechnung

Open-Air-Disco statt Konzert

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Trotz des widrigen Wetters haben die Besucher der Füssener Rutschparty am Samstagabend viel Spaß.
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Trotz des widrigen Wetters haben die Besucher der Füssener Rutschparty am Samstagabend viel Spaß.

Füssen - Mit der "Rutschparty" am Kaiser-Maximilian-Platz haben die Füssener am Samstagabend das alte Jahr verabschiedet.  

Nach der Arbeit direkt zum Feiern mitten in der City - dieses Angebot von Füssen Tourismus und Marketing (FTM) nahmen Einheimische und Gäste am Samstagabend gut an. Dass FTM am geselligen "After work"-Event festgehalten hat, während sich bereits 2016 die Jahre zuvor auf diesem Platz mitten in der Altstadt folgende Silvesterparty andernorts auf private Organisatoren verteilt hatte, erhielt von allen Seiten großes Lob. 

Gefährdet war die Veranstaltung allerdings durch widrige Wetter. Bereits den Aufbau der Bühne für die angekündigten Bands hatten starke Windböen erschwert. Gegen Mittag war dann klar, dass umgedacht werden musste, um die beliebte Veranstaltung nicht absagen zu müssen. So sprangen DJ Lars Peter Schwarz und seine Kollegin DJane Rose ein. Aus dem ursprünglich geplanten "Rockpalast" mit "Sound Cocktail" und einer weiteren Band wurde so letztlich eine Open-Air-Disco.  Aus Sicherheitsgründen war die technische Anlage aufs Minimum beschränkt worden. 

Laut genug, um sich durch tiefe Bässe aus den Boxen zum Feiern anstecken zu lassen, wurde es dennoch.   Selbst wer in jüngeren Jahren keine Tanzschule besucht hatte, konnte sich aufs Kopfsteinpflaster-Parkett wagen, so darauf überhaupt noch ein Platz frei war. Als Alternative bot sich an, es sich an den Buden und an der Bar gut gehen zu lassen, dabei Bekannte zu treffen oder Leute kennen zu lernen und ins Gespräch zu kommen. Mittendrin, ein bekanntes Gesicht, weil auch er den König markant darstellt: Siegfried Heer. Direkt nach seiner künstlerischen Arbeit am Stadtbrunnen, wo nach der vorweihnachtlichen Aktionen der "Lions" und der Werbegemeinschaft zahlreiche Preise von den Gewinnern abgeholt werden konnten, schaute der Sänger ebenfalls bei der "Rutschparty"vorbei. Der Bariton aus Hopfen am See ist - wie er sagte - "zu Auftritten viel unterwegs". Wenn er am 30. Dezember aber in Füssen sei, gehöre der Rutschparty-Besuch zu seinem Pflichtprogramm. 

Dies gilt auch für Andi Weese, der nach zwei Jahren "wieder auf dieser tollen Party" für Einheimische und ihre Gäste vorbeischaute. Dass die Füssener toll zu feiern verstehen, konnte Miguel Rodriguez seinem zum Jahresausklang aus Spanien angereisten Bruder beweisen. "Wir haben heute Abend ein Familien- und Freundestreffen", erklärte der Trainer des Fußballclubs Türk Gücü Füssen gegenüber dem Kreisbote. 

Nicht zum ersten Mal feierte ein Pärchen aus Hessen die "Rutschparty" mit. "Wir verbringen hier gern und oft unsere Urlaubstage. Am Silvesterabend werden wir unten ím Festspielhaus beim Feuerwerk sein", lautete ihr Plan für den 31. Dezember.  

In seinem Rückblick auf die durch angekündigte Windstärke 8 in ihrer Durchführung gefährdete "Rutschparty" sagte Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier auf Nachfrage: "Trotz des wetterbedingten Entfalls der Livemusik war die Stimmung sehr gut und sehr entspannt - wie in den Vorjahren. Zu verdanken haben wir dies nicht zuletzt den beiden DJs, die sehr gut miteinander harmonierten und offensichtlich den Geschmack des Publikums trafen." Es habe sich einmal mehr gezeigt, dass Einheimische wie Gäste sich freuen, sich noch vor Silvester in ungezwungener Atmosphäre bei guter Musik zu treffen. "Insofern sind wir als Veranstalter mit dem Verlauf sehr zufrieden - selbst wenn uns das Wetter unsere eigentliche Planung gehörig durcheinander gewürfelt und uns zwischenzeitlich zu einem gewissen Krisenmanagement genötigt hatte", so der FTM-Chef weiter.

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