Nachbarin versorgt die Katzen

Wohnungsöffnung in Lechbruck – Tiere verenden in Messie-Wohnung

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Symbolbild

Lechbruck am See - Eine schreckliche Entdeckung machten die Besitzer einer Mietwohnung am gestrigen Freitag, 17. Januar, als sie nachmittags diese öffneten. Wie die Polizeiinspektion berichtet, war die Wohnung nicht nur vermüllt, auch mussten verwahrloste Katzen und drei Schlangen in Obhut genommen werden. Für einige Tiere kam leider jede Hilfe zu spät.

Die Polizei erhielt die Nachricht, über die anstehende Begehung einer Mietwohnung. Da die Mieterin unter Verdacht stand, am sogenannten  Messie-Syndrom zu leiden, erfolgte die Wohnungsöffnung.  Die Mieterin war bereits seit einigen Wochen nicht mehr auffindbar und ließ allem Anschein nach einige Tiere zurück. Die Nachbarin gab an, bereits einige verwahrloste Katzen bei sich aufgenommen und versorgt zu haben.

Bei der Begehung der Räumlichkeiten bot sich den Zuständigen ein grausamer Anblick. Neben einer Vielzahl von Gegenständen, Schrott und Müll, fanden sie mehrere Terrarien mit bereits verendeten Tieren darin vor. Nur noch drei ungiftige Schlangen waren zu retten. Die vernachlässigten Tiere wurden einem Reptilienfachmann übergeben. Bislang ist ihr Zustand  unbekannt.

Über diesen traurigen Fund wurde die Polizei daraufhin ebenfalls informiert. Da ist sich dabei um ein strafrechtliches Vergehen handelt, muss die Messie-Mieterin mit einer Anzeige nach dem Tierschutzgesetz rechnen.

kb

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