Eine Region stellt sich und ihre Stärken vor

Pfronten präsentiert sich am "Tag der Regionen" von seiner besten Seite

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Zahlreiche Besucher nutzen die Chance, um sich beim Tag der Regionen in Pfronten rund um das Haus des Gastes über die heimische Wirtschaft zu informieren.
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Zahlreiche Besucher nutzen die Chance, um sich beim Tag der Regionen in Pfronten rund um das Haus des Gastes über die heimische Wirtschaft zu informieren.
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Zahlreiche Besucher nutzen die Chance, um sich beim Tag der Regionen in Pfronten rund um das Haus des Gastes über die heimische Wirtschaft zu informieren.

Pfronten – Eigentlich ist Anna I. die Pfrontener Bergwiesenkönigin. Anlässlich des 19. Tages der Regionen in Pfronten schlüpfte die Landwirtin aber in eine neue Rolle: Äpfel schneiden und pressen für einen gesunden regionalen Apfelsaft.

150 Aussteller und Einzelhändler beteiligten sich am Sonntag an dem Tag der Region, der diesmal unter dem Motto stand: „Weil Heimat lebendig ist“. Im kommenden Jahr können die Macher des Tags der Regionen um Alfons Haf 20-jähriges feiern. Doch schon heuer bekamen die Besucher einen Eindruck davon, welche Bedeutung dieser bundesweite Aktionstag in Pfronten bekommen hat. 

Den Bezug zur Region, ihren Waren und Produkten, vor allem aber auch den Produzenten und Verkäufern herstellen, das ist, was an diesem Tag gestärkt und betont werden soll. Wo früher nicht einmal zwei Hand voll Teilnehmer mit dabei waren, wie sich Alfons Haf erinnert, die man dann auch noch fußläufig besuchte, verteilen sich die 150 Gewerbetreibenden, Aussteller und Handwerker mittlerweile fast auf den gesamten Ort.

Wie immer lag das Zentrum rund um das „Haus des Gastes“, wo Haf gemeinsam mit Zweiten Bürgermeister Manfred Seeboldt und der mittlerweile 10. Bergwiesenkönigin den Tag eröffnete. Passend zum Erntedankfest zeigten die Obstbauern aus der Region ihre Produkte, die heuer dank des wirklich tollen Sommers, noch einmal saftiger und süßer geerntet werden konnten. 

Dabei stand diesmal das Thema Streuobstwiesen mit seinem Stand im Mittelpunkt. Die Idee dazu hatte Reiner Georg von „Forum Pfronten“, der damit auf diese wertvollen Flächen aufmerksam machen wollte. Neben vielen Säcken mit Äpfeln dieser wertvollen Wiesen, die im Laufe des Tages zu wohlschmeckendem frischen Apfelsaft wurden, bekam Reiner Georg immer wieder kleine „Mitbringsel“ der Pfrontener Apfelbaumbesitzer: es bedarf mindestens fünf Äpfel, um die Sorte bestimmen zu lassen. So hat Pfronten nämlich bereits ein Kataster seiner Obst- und Apfelbäume angelegt und schon 38 verschiedene Sorten bestimmen lassen. Mittlerweile wissen nicht einmal mehr die Älteren, welche Sorte da vor ihrer Haustür reift, weshalb Georg einen so genannten Pomologen zu Rate ziehen muss.

Einer der letzten seiner Art sitzt im Unterallgäu. Als ausgewiesener Fachmann für Apfelsorten erhalte Anton Klaus mittlerweile Proben aus ganz Deutschland, weiß Reiner Georg. Doch unabhängig vom Namen der Sorte besitzen die Äpfel aus den Bauerngärten und von den Streuobstwiesen Pfronten einen unschlagbaren Vorteil: ihren guten Geschmack, mal mit mehr oder weniger Säure, vor allem aber so, wie zumindest die Älteren die Äpfel noch kennen. 

Kein Plastik

Ohnehin sind es die alten Gewerke, die im Mittelpunkt stehen beim Tag der Region. Hier wird weniger aus Plastik produziert, denn mit Holz, Wolle oder Fellen gearbeitet, garantiert ohne Weichmacher oder sonstige schädliche Stoffe. Darauf wies auch Anna I. bei der Begrüßung hin. Ob nun das Bier aus Maria Hilf oder der Käse aus Weizern, erhitzt und geschmolzen als Raclette auf dem Stück Brot, das Obst in flüssiger Form und in Flaschen gefüllt, der Rennrodel Made in Pfronten und die Zirbenholzmöbel deren Geruch allein schon den Körper positiv beeinflussen kann.

Schau der Wirtschaft

Der Tag der Regionen ist in Pfronten auch jedes Mal wieder eine Leistungsschau der heimischen Wirtschaft, bei der so mancher verborgene Champion die Chance erhält, sein Können und seine Produkte einmal der Öffentlichkeit zu präsentieren. Und nachdem das Wetter ebenfalls mitspielte und sich der Oktober von seiner goldenen Seite zeigte, bevölkerten auch Tausende Menschen die Straßen. Daneben gab es eine Fotoausstellung im Eiskeller, es ging um das heimische Handwerk und wie dieses gefördert werden kann – letztmalig allerdings im Pfrontener Pavillon, der demnächst zum Büro umfunktioniert werden wird. 

Aber auch dafür, so ist Alfons Haf überzeugt, werde man eine neue Lösung finden. Bliebe noch aufzuzählen, dass die beiden Kliniken Pfrontens, die Akutversorgung in St Vinzenz und die Rehabilitierende in der Allgäu Klinik sich ebenso mit Aktionen beteiligten, wie die Kirche bzw. die Kolpingstiftung mit einer Roadshow und eben dem gesamten Einzelhandel, die nicht zuletzt mit Rabatten für volle Häuser sorgten.

gau

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