"Pfrontener Liste" diskutiert über das Skizentrum und den Achweg

Die richtige Empfehlung

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Zahlreiche Interessierte nehmen an der Diskussion über das Skizentrum teil.

Pfronten – Skizentrum, Achweg und Bauen waren jetzt die bestimmenden Themen einer Diskussionsveranstaltung der „Pfrontener Liste“.

Die Empfehlung der „Pfrontner Liste“ vom Januar 2015, ein Fachbüro einzuschalten, habe sich langfristig als richtig erwiesen und zu einer wesentlich besseren Planung geführt. „Nun können die alten Beschneiungsleitungen mit verwendet werden, nur noch geringe Erdbewegungen finden statt, in die Liftspur kommen die Leitungen und sie wird gleichzeitig etwas verbessert und zusätzlich ist alles auch noch ca. 700.000 Euro billiger“, so Vorsitzender Sebastian Nöß. 

Mit Blick in die Zukunft stellte Christian März fest, die Stärke liege im unteren Bereich und die „Wangerlifte“ müssten einbezogen werden. Der derzeitige Zustand des Achwegs sei schlicht untragbar, stellte Dr. Otto Randel anschließend fest und schlug vor, ihn bei der Sanierung teilweise auf eine neue Trasse zu legen. „Diese relativ kurze, sanierte Strecke könnte den Maho-Zulieferer-Verkehr aufnehmen und Staus am Bahnübergang im Ried mildern“, begründete er den Vorschlag. „Das Ganze sei finanzier- und machbar“. 

Aus der Forum-Arbeit stellte Alfons Haf eine Radweg-Basisrunde zur Diskussion, die mit Apps nach Kinderspielplätzen, Kapellen oder anderen Schwerpunkten modifiziert werden könnte. Lobend zeigte er am Beispiel des Fußwegs von der Fallmühle zur Ostlerhütte auf, wie der Bauhof naturnah die Wegequalität verbessert habe. 

Den Mangel an bezahlbaren Bauplätzen für junge einheimische Familien und Betriebe erklärte Josef Steiner. Die Gemeinde habe kaum eigenes Bauland und bei privatem Grund bestehe kaum Bereitschaft zum Verkauf. Kurzfristige geht es deshalb darum, mit kleineren, individuellen Lösungen kreativ umzugehen. In einer Anregung an den Landkreis ging es Elisabeth Kiechle um den gelben Sack: Eine Abholung vor Ort würde Verkehr und Umwelt entlasten, viele unnötigen Privatfahrten könnten vermieden werden, argumentierte sie. 

red

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