Fit für den Gebirgseinsatz

Zehn Hundeteams der Bergwacht trainieren den Ernstfall

Ein Mitglied der Bergwacht gibt seinem Hund Anweisungen.
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Am „Zunderkopf” trainieren die Hundestaffel der Allgäuer Bergretter jetzt die Suche nach im Gebirge vermissten Personen.

Landkreis - Zwei Tage lang hat jetzt die Rettungs- und Lawinenhundestaffel Allgäu der Bergwacht für den Sommer trainiert.

Die zehn Hundeteams konnten die zwei Übungstage intensiv nutzen und verschiedene Übungen, etwa zur Unterordnung, Grundlinie, Orientierung im Gelände und GPS-Nutzung, absolvieren.

Während sich die Junghunde noch einer separaten Ausbildung unterzogen haben, fand für die erfahrenen Hunde eine Einsatzübung mit vier „vermissten“ Personen statt. Dabei musste der Bereich am „Zunderkopf” im Ammergebirge abgesucht werden.

Suche nach vermissten Personen im Gebirge

Da langsam auch der Winter im Allgäu vorbei ist, wird das Hauptaugenmerk der Hundestaffel nun von der Lawinensuche wieder auf die Gebirgsflächen- und Wegesuche gesetzt. Die Staffel steht jeweils 24 Stunden an 365 Tagen im Bereitschaftsdienst und wird unterstützend bei der Suche nach vermissten Personen vorrangig im Gebirge oder unwegsamen Gelände eingesetzt.

Grundlage der Arbeit jedes Hundeführers ist das alpine Können, das Beherrschen verschiedener Bergrettungstechniken sowie Maßnahmen im Bezug zur Notfallmedizin. Denn die Voraussetzung zur Spezialeinsatzkraft als Hundeführer/-in in der Bergwacht ist eine erfolgreich abgeschossene Grundausbildung der Bergwacht Bayern.

kb

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