Werbegemeinschaft plant heuer einige Neuerungen

Viele Ideen, wenig Interesse

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Im Gespräch mit Vorsitzendem Alexander Mayerhofer (links) sind Michael Bloos (v.r.) vom Kreisbote, PR-Fachmann Lars Peter Schwarz und die Einzelhändlerin Annette Gerstmeyr.

Füssen – Verschiedene neue Ideen diskutierte die Werbegemeinschaft Füssen am Dienstagabend in ihrer Jahreshauptversammlung. Das Interesse der Mitglieder hielt sich dabei jedoch in Grenzen: Nur zehn Stimmberechtigte hatten den Weg gefunden.

An neuen Impulsen fehlt es dem Zusammenschluss der Füssener Einzelhändler dank ihres neuen Vorstands unter der Leitung von Alexander Mayerhofer nicht. So soll am 21./22. April erstmals eine „Stadtjagd“ stattfinden. Damit könnte es gelingen, „wirklich jeden anzusprechen und zu einer Teilnahme an der Schnitzeljagd zu bewegen, die in die Fachgeschäfte als einzelne Stationen führen wird“, so der neue Vorsitzende.

Außerdem geplant sind weitere neue Aktionen wie der Foto- und Filmwettbewerb (7. Mai). Mayerhofer wies in diesem Zusammenhang auch auf die ab 25. November geplante „Hinterhofweihnacht“ hin. Ein solches Angebot, so der Vorsitzende, sei eine Besonderheit, mit der sich Füssen „von anderen Städten absetzen kann“.

Aufmerksamkeit verspricht sich die Füssener Werbegemeinschaft nicht zuletzt von einer Teilnahme beim bayernweiten Wettbewerb „Stadtmarketingpreis“. Dafür sei geplant, in enger Zusammenarbeit mit der Firma mobile&more „ein virtuelles Konzept“ einzureichen, das in der Stadt auf besondere Angebote des Handels hinweise.

Mehr Aufmerksamkeit

 sollte von Seiten der Werbegemeinschaft künftig der Luitpoldstraße und der Inneren Kemptener Straße zuteil werden. „Wir brauchen Ideen, denn der Online-Handel floriert“, betonte Mayerhofer. Wünschenswert sei darüber hinaus ein besonderes Entree von Westen aus gesehen, um die Gäste in der Stadt mit ihrer Vielfalt an Fachgeschäften zu begrüßen. PR-Berater soll`s richten Auch mit Gutscheinen wollen die Einzelhändler weiterhin dafür sorgen, dass das Geld in Füssen bleibt.

Um das fürs Geschäftsjahr geplante umfangreichere Programm auf die Beine stellen zu können, sind Kooperationen und Sponsorengelder erforderlich. „Unsere Mitgliedsbeiträge, die mit Abstand ganz besonders günstig sind, sollten dafür möglichst nicht eingesetzt werden“, so der Vorsitzende. Dass die interne und externe Kommunikation künftig gestärkt wird, soll die zunächst auf ein Jahr befristete Verpflichtung eines PR-Beraters gewährleisten. Dieser soll insbesondere die Aufmerksamkeit für kommende Events der Werbegemeinschaft wecken und steigern.

Nach kurzer Diskussion wurde deshalb dem als Radioreporter und Moderator bekannt gewordenen Lars Peter Schwarz auf Vorschlag des Führungsteams ein Vertrag zugesichert.

Bewährte Aktionen

 Der Medienprofi, der die Veranstaltungen der Werbegemeinschaft auch in den Internetforen zum Thema machen soll, präsentierte ein Konzept, das offensichtlich überzeugen konnte. „Einen Fachmann zu verpflichten, liegt im Trend und kann unsere Gemeinschaft weiter bringen“, meinte nicht allein Schriftführer Wolfgang Moritz.

Im Rück- und Ausblick auf solche „bewährten Aktionen“ wie „Krippenwanderweg“ oder auch „Herztaler“ betonte Vorsitzender Mayerhofer: „Wir haben als Mitglieder in der Werbegemeinschaft ein gemeinsames Ziel. Uns geht es in erster Linie weiter darum, die Attraktivität von Füssen als Mittelzentrum zu fördern und dies natürlich besonders auch in der Nebensaison.“ Kassier Christian Edmeier, ebenfalls seit September 2015 im Amt, hatte gute Nachrichten mitgebracht: „Wir können auf dem stabil gebliebenen finanziellen Fundament jetzt aufbauen“.

Edmeier war es auch, der sich persönlich davon enttäuscht zeigte, dass der Vorstand „allein gelassen wird, aber Kritik erntet. Es sind vor allem genau solche Mitglieder bei unseren Aktionen nicht da, die am lautesten schreien.“

Darüber hinaus muss die Gemeinschaft zwei neue Kassenprüfer für den Vorstand finden. Horst Fischer hatte den Revisionsbericht mit der Empfehlung „Entlastung des Vorstands“ beendet und erklärt, dass es mit Silvia Reisacher und ihm auf den beiden Positionen keine Fortsetzung geben werde. Allerdings fanden sich unter den Anwesenden keine Nachfolger. Nun müssen beide „kommissarisch“ jedoch weiter machen, bis Nachfolger gefunden sind.

Chris Friedrich

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