Das Rad der Zeit dreht sich zurück "Ehrenberg-Zeitreise" wird erneut zu Publikumsmagneten

Die Turnierkämpfe bei den Ritterspielen auf Ehrenberg gehörten wie jedes Jahr zu den Höhepunkten der „Zeitreise“. Foto: gau

Hier alte Römer, dort die Ritter. Dazwischen ein Schmied, der sein filigranes Handwerk beherrscht und der Gaukler. Und über allem thront: der Kaiser. Zum neunten Mal konnte man auf der alten Festung Ehrenberg, hoch über Reutte die Zeitreise tun: für ein paar Stunden abtauchen in längst vergangene Zeiten und das alte Rom sehen, in die Renaissance oder das „finstere“ Mittelalter.

Zum neunten Mal hat sich das Festungswerk von Ehrenberg in eine Zeitmaschine verwandelt und seine Besucher in längst vergangenen Zeiten entführt. 2000 Jahre Geschichte, die sich an diesem Platz abgespielt haben und die nun wieder, für drei Tage, auflebten. Trotz einiger Wetterwidrigkeiten ließen sich die tausenden von Zuschauern nicht abhalten, die Zeitreise zu unternehmen. Mit mehr als 2000 Akteuren heuer so groß wie noch nie, machte die Zeitreise ihrem Namen als Europas größtem Historienevent alle Ehre. Gemeinsam mit BayernEvent hatten wieder der Tourismusverband Reutte zusammen mit der Naturparkregion und der Marktgemeinde das Event organsiert und trugen zu einen perfekten Ablauf bei. Mittelpunkt waren, wie in vergangenen Jahren natürlich die Akteure aus dem Mittelalter, die sich im Rund der Arena um holden Maiden prügelten und um die Ehre kämpften. Dicht umlagert von den Zuschauern kämpften die Ritter vor der Ehrentribüne, die neben dem Kaiser (Manfred Wagner) und seinem Gefolge auch dem Reuttener Bürgermeister Alois Oberer und dem Obmann des Tourismusverbands, Hermann Ruepp, Platz bot. Sehr zufrieden war Ruepp mit der Resonanz auf das Event, das einmal mehr, trotz nicht optimalen Wetters die Attraktionen und Einrichtungen der Region hervorhob. Mehrere 1000 Besucher nutzen das Wochenende und folgten dem Program, vom Umzug der Akteure über die Turniere und Konzerte bis hin zum krönenden Abschluss, dem Feuerwerk am Samstagabend. Auch ein Bummel durch das große Zeltlager bot sich da an. Überraschenderweise bestieg heuer allerdings nicht der König den Thron, sondern ein Apfelschimmel. Nachdem das Pferd tapfer mitgekämpft hatte im Turnier gegen die Schurken, ließ es sich dann auch noch „krönen“, unter den wohlwollenden Blicken der Hoheiten und Gäste. gau

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