22 Unternehmen stellen beim Außerferner Berufsfestival 30 Lehrberufe vor

Einblick in den Azubialltag

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Daumen hoch für ihren Berufszweig: Rebecca Andiel (Assistentin im Hotel- und Gastgewerbe) (2.v.l.), Franziska Kullmann (angehende Köchin) und Hotelchef Gerold Mattersberger zusammen mit WK- Obmann Christian Strigl (links) und WK-Geschäftsführer Wolfgang Winkler (rechts).

Reutte – Wie geht es nach der Schulzeit weiter? Mit dieser Frage schlägt sich jeder herum, wenn sich seine Schulzeit dem Ende zuneigt.

Über verschiedene Ausbildungen konnten sich jetzt die Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse der Neuen Mittelschule beim Außerferner Berufsfestival in der Wirtschaftskammer Reutte informieren. 22 Unternehmen stellten 30 verschiedene Lehrberufe vor – ein Ausbildungsangebot von großer Bandbreite. 

Einen Überblick über das Ausbildungsangebot konnten sich auch Eltern und Interessierte bei einem Rundgang machen, wobei erstmalig auch alle Netzwerkpartner im Bereich Jugend und Lehre an der Veranstaltung teilnahmen. „Es ist erfreulich, dass Unternehmen diese Chance von sich aus wahrgenommen haben, da dies eine einmalige Gelegenheit ist, die jungen Menschen direkt anzusprechen”, meinte WK-Geschäftsführer Wolfgang Winkler.

WK-Obmann Christian Strigl sagte, dass es besonders wichtig sei, die Jugendlichen in diesem Alter für das Handwerk zu interessieren und deren Neigungen und Interessen frühzeitig zu bündeln. Ein eigenes Bild machen Aus dem Lehrlingsalltag berichteten Rebecca Andiel und Franziska Kullmann, beide im Hotel- und Gastgewerbe als Auszubildende tätig.

Sie erzählten von ihren Erfahrungen in diesem Gewerbe, das nicht unbedingt das positivste Image hat. Übereinstimmend berichtigten sie die landläufige Meinung, dass Berufe in diesem Ausbildungsfeld von „wenig Freizeit und ungünstigen Arbeitszeiten“ geprägt seien. „Das stimmt einfach nicht, wir müssen unsere Zeiten einfach anders einteilen”, so ihre Erfahrung.

„Auf diesem Gebiet hat in den Betrieben in den letzten Jahren ein großer Umdenkprozess stattgefunden”, sagte Gerold Mattersberger, Chef des Hotels Engel in Grän. Und er fügt hinzu: „Ich empfehle jedem, der Interesse an einem Beruf in der Hotellerie oder Gastgewerbe hat, einfach mal hinein zu schnuppern und sich ein eigenes Bild zu machen.”

ed

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