Eineinhalbstündiger Rettungseinsatz

Füssener Bergwacht muss Kletterer am Tegelberg retten

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Die Bergretter aus Füssen müssen die zwei erschöpften Kletterer aus dem Tegelbergsteig holen.

Füssen/Schwangau – Zwei erschöpfte Bergsteiger hat die Bergwacht Füssen nach eigenen Angaben am Samstagnachmittag aus dem Tegelbergklettersteig retten müssen. Den beiden jungen Männern hatte vor allem das schlechte Wetter zu schaffen gemacht.

Nachdem die beiden Klettersteiggeher aus Baden-Württemberg gut zwei Drittel des Klettersteigs durchstiegen hatten, waren sie aufgrund des schlechten Wetters so erschöpft, dass sie aus eigener Kraft nicht mehr weiterkamen. Dank einer Sonderfahrt der Tegelbergbahn gelangten fünf Bergretter in den Steig.

90 Minuten später hatten sie die Männer mittels Seilgeländer und „kurzem Seil“ aus dem Steig gerettet. Dabei machten vor allem Sturm, Starkregen und niedrige Temperaturen von um die fünf Grad den Rettern zu schaffen. 

Nach dem Aufwärmen im Tegelberghaus ging es um 20 Uhr mit der Seilbahn ins Tal. Dieser Einsatz zeigte laut Bergwacht einmal mehr, dass eine gute Tourenplanung und eine ehrliche Selbsteinschätzung das Wichtigste für ein unfallfreies Erlebnis am Berg sind.

kb

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