Glätte wird Auto- und Lkwfahrern zum Verhängnis

Viele Unfälle

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Quasi im Dauereinsatz waren die Rettungskräfte bei zahlreichen Unfällen am Wochenende.

Landkreis – Schnee und Eis haben laut Polizei am Wochenende zu zahlreichen Unfällen geführt. So blieben in Nesselwang mehrere Fahrzeuge trotz Winterreifen auf den vereisten Straßen an Steigungen hängen.

Zwei Leichtverletzte und ein Schaden von ca. 25.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Samstag an der Steigung zur Zillhalde in Nesselwang ereignet hatte. Eine 55-jährige Autofahrerin war talwärts auf der Kreisstraße OAL 23 unterwegs, als sie auf der schneeglatten Fahrbahn nicht mehr abbremsen konnte und geradeaus in ein entgegenkommendes Auto rutschte. Beide Autofahrer wurden leicht verletzt. 

Ersthelfer leisteten laut Polizei vorbildlich Hilfe und sicherten die Stelle ab. An beiden Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Bis an der vereisten Steigung Salz gestreut werden konnte, musste die Strecke komplett gesperrt werden. 

Eine schneeglatte Straße wurde nach Angaben der Polizei am Samstag auch einem 26-Jährigen zum Verhängnis. Beim Abbiegen von der Hauptstraße in die Von-Lingg-Straße in Nesselwang rutschte der junge Mann in eine Hausmauer. Der Schaden am Haus war gering, am Auto entstand ein Schaden von ca. 1000 Euro. 

Leichte Verletzungen erlitt am Donnerstagabend laut Polizei ein 80-jähriger Autofahrer in Nesselwang. Ein 29-jähriger Autofahrer befuhr die Staatsstraße 2520 in Richtung Nesselwang, als er wegen zu hoher Geschwindigkeit auf schneebedeckter Fahrbahn in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet und gegen das Auto des 80-Jährigen prallte. Dabei entstand ein Gesamtschaden von ca. 25.000 Euro. 

Lkw bleiben hängen

In eine Leitplanke gerutscht ist am Donnerstagabend ein Sattelzug bei Pfronten. Der rumänische Fahrer war laut Polizei in Richtung Füssen unterwegs, als er mit seinem 40-Tonner auf der festgefahrenen Schneedecke in einer Steigung hängen blieb. Der Sattelzug rutsche anschließend gegen die Schutzplanke und kam selbst nicht mehr frei. Erst nach über drei Stunden gelang es einem Abschleppunternehmen den Sattelzug zu bergen. 

Dieser war jedoch nicht der einzige Lkw, der an diesem Abend nicht mehr weiter kam. Wegen starken Schneeverwehungen und glatten Fahrbahnen blieben nach Angaben der Polizei in der Nacht auf Freitag fünf Lkw auf der OAL 23 zwischen Nesselwang und Lachen hängen. Ein 7,5 Tonnen schwerer Lkw versuchte noch zu wenden, rutschte dabei in den Graben und blockierte die Fahrbahn komplett. Erst gegen 5.30 Uhr konnten ein Abschleppunternehmen und der Räumdienst die Fahrzeuge wieder flott machen.

kb

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