Bezirkshauptfrau hat sich für 2015 viel vorgenommen

Rumpf will auf Bürger zugehen

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Klare Ziele gibt es für das Jahr 2015 umzusetzen. Dafür wird sich BH Katharina Rumpf engagieren.

Reutte – Auch in diesem Jahr möchte die Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf am 18. März aufgrund der guten Erfahrungen im vergangenen Jahr erneut einen Bürgersprechtag abhalten.

„Obwohl meine Tür grundsätzlich offen steht, haben an diesem Tag die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ohne vorherige Terminabsprache ihre Anliegen zu schildern oder nur einfach vorbeizuschauen“, sagte Rumpf im Rahmen eines Pressegesprächs in die Bezirkshauptmannschaft. 

„Dem Entwicklungsschub, den das erste regionalwirtschaftliche Programm ausgelöst hat und im vergangenen Jahr nach zehn Jahren ausgelaufen ist, soll ein zweites folgen“, so die Bezirkschefin weiter. Derzeit sei Günter Salchner, Geschäftsführer der Regionalentwicklung Außerfern, dabei, den Programmentwurf für das Folgeprogramm RWP 2.0 fertig zustellen. 

Nach den derzeitigen Planungen ist vorgesehen, dass das Programm Mitte des Jahres in Kraft tritt. Obwohl sie keine Einzelheiten nannte, freue es sie ganz besonders, dass es gelungen sei, ein zweites Programm für die Region zu bekommen. „Dies wird die positive Entwicklung, die unsere Region in den vergangenen Jahren, vor allem auch durch den Lechweg genommen hat, noch weiter vorantreiben“, zeigte Rumpf sich sicher. 

Stolz ist sie auch auf die Tatsache, dass es gelungen sei, Behördenverfahren weiter zu beschleunigen: „Den größten Teil der Betriebsanlagengenehmigungen hat die BH Reutte innerhalb kürzester Zeit erledigt!“ – Ein Erfolgsfaktor aufgrund der regelmäßig stattfindenden Sprechstunden in dieser Angelegenheit. 

In diesem Zusammenhang wies sie auch darauf hin, dass die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer sich zusätzlich positiv auswirke. 

Gute Breitbandversorgung 

Kurz ging sie auch auf den G7-Wirtschaftsgipfel im Schlosshotel Elmau bei Garmisch-Partenkirchen Anfang Juni 2015 ein, der auch für die Tiroler Behörden relevant ist und insbesondere die BH Reutte wegen des unmittelbaren Nahbereichs zum Versammlungsort betrifft. Als Sicherheitsbehörde habe sie die Aufgabe, im Grenzgebiet für öffentliche Ruhe, Ordnung und Sicherheit zu sorgen und die Ausübung des Versammlungsrechts für friedlichen Protest zu gewährleisten. Dies geschehe in enger Abstimmung mit den deutschen Behörden. 

Auf einem guten Weg sei der Ausbau der Breitbandversorgung im Bezirk Reutte. Mittlerweile wurde unter Vorsitz von BH Rumpf eine Arbeitsgruppe gebildet, die die Ausarbeitung eines Versorgungskonzeptes für den gesamten Bezirk in Auftrag gegeben hat. „So ist gewährleistet, dass die seitens des Landes zur Verfügung gestellten Fördermittel in unserem Bezirk effizient eingesetzt werden“, sagte Rumpf. 

Gute Zusammenarbeit 

In einem kurzen Rückblick auf Geschehnisse im vergangenen Jahr streifte sie unter anderem auch die grenzüberschreitende Katastrophenschutzübung im Grenztunnel Füssen und am Forggensee. „Dabei haben wir viel gelernt und unseren Blaulichtorganisationen gilt mein besonderer Dank für die hervorragende Zusammenarbeit“, betonte Rumpf. Sie stellte aber zugleich fest, dass die Einsatzkräfte sich im Interesse der Außerferner Bevölkerung nicht ausruhen dürfe, sondern immer weiter üben müsse. 

Zu guter letzt gab es noch einige Zahlen: 2014 wurden 948 Personalausweise, 1925 Reisepässe und 1951 Führerscheine ausgestellt. (2014: 947 Personalausweise, 1818 Reisepässe und 2099 Führerscheine). Dabei werde die Möglichkeit, die Anträge im Internet herunterzuladen und bereits ausgefüllt in der BH abzugeben, immer häufiger genutzt.

ed

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