Wengert ist drin, Schopper nicht

Dr. Paul Wengert.

Füssen – Die Zweitstimmenauszählung kann für Landtagskandidaten zur Zitterpartie werden. Und es kam am Ende durchaus zu der ein oder anderen Überraschung. 

Die CSU darf aus dem Bezirk Schwaben zwei Listenkandidaten stellen – einer davon ist Eric Beißwenger. Der Bio-Bauer aus Bad Hindelang, der auf Listenplatz acht antrat, heimste 21.060 Stimmen ein. Damit holte er zwar nur den 15. Platz, da aber 13 schwäbische CSU-Kandidaten per Erststimme gewählt sind, reicht das Ergebnis aus. Er tritt seine erste Legislaturperiode an. Ebenfalls neu im Landtag ist der Sulzberger Ulrich Leiner (Grüne). Er schaffte den spektakulärsten Sprung und holte von Listenplatz 26 aus die drittmeisten Stimmen auf der Grünen-Liste mit insgesamt 11.931. Grünen Landesvorsitzende Theresa Schopper aus Halblech war bei den Grünen zwar an Nummer 3 gelistet, holte aber nur 8226 Stimmen. Nicht nur Ulrich Leiner, sondern auch der Augsburger Kandidat Cemal Bozoglu zog so an ihr vorbei. Rang fünf reichte nicht für ein Mandat. Bei der SPD hat der Füssener Alt-Bürgermeister Dr. Paul Wengert wieder ein Mandat errungen. Mit 26.482 Stimmen kam er bei den Genossen auf Rang vier. Beinahe hätte es auch die Füssener Stadträtin Ilona Deckwerth geschafft. Nur rund 300 Stimmen fehlten der auf Platz vier Angetretenen zu Rang fünf, der ihr einen Sitz im Landtag beschert hätte. Die schwäbischen Freien Wähler stellen drei Abgeordnete. Alle drei sind Allgäuer – und alte Bekannte. Ulrike Müller aus Missen-Wilhams, Bernhard Pohl aus Kaufbeuren und Dr. Leopold Herz aus Wertach kamen auf die Plätze eins bis drei und treten so jeweils ihre zweite Legislaturperiode an

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