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140 Einsatzkräfte vor Ort: Vollbrand zerstört Cello-Lager in Ohlstadt

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Vollbrand
Vier Feuerwehren waren bei dem Vollbrand in Ohlstadt im Einsatz. © Dominik Bartl

Ohlstadt - Es war um kurz vor 22 Uhr am Mittwochabend, als in Ohlstadt in Oberbayern die Alarmsirenen der Feuerwehren heulten. Vier Feuerwehren mit rund 140 Einsatzkräfte rückten zur Heubergstraße aus. Der Feuerschein war kilometerweit zu sehen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war das Lager von Fischbach-Cellos in Vollbrand.

Dort wo normalerweise feinste Streichinstrumente in liebevoller Handarbeit hergestellt werden, brach die Flammenhölle aus. Im Lager wurden beste Tonhölzer für Streichinstrumente gelagert, sie konnten nicht mehr gerettet werden. Der starke Wind feuerte die Flammen immer weiter an. Die angrenzenden Wohnhäuser und die Produktionshalle konnten gerade noch gerettet werden. Die Flammen wollten bereits überspringen.

Für die Feuerwehren Ohlstadt, Eschenlohe, Murnau und Großweil stand in erster Linie die Sicherung der anderen Häuser an. Die Brandbekämpfung wurde unter schwerem Atemschutz begonnen. Letztendlich brannten zwei Hallen komplett nieder. Der Schaden ist derzeit noch nicht zu beziffern. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Bagger riss das Lager ein und verteile das Brandgut auf der angrenzenden Weide, dort wurde es von der Feuerwehr abgelöscht. Bereits im Jahr 2007 brannte es im Cello-Werk. db

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