2009 wird zum Michael-Ende-Jahr

Die „Phantastische Gesellschaft e.V.“ und die Marktgemeinde haben 2009 zum Michael-Ende-Jahr erklärt, denn der in Garmisch-Partenkirchen geborene Schriftsteller würde heuer seinen 80. Geburtstag feiern. Verschiedene Veranstaltungen stellen das ganze Jahr über das Werk des bekannten Autors in den Mittelpunkt.

Georg Büttel, Vorsitzender der „Phantastische Gesellschaft e.V.“ macht darauf aufmerksam, dass man sich in Garmisch-Partenkirchen seit 2004 – damals gab es eine erste Sonderausstellung – verstärkt dem Thema Michael Ende widmet. „Das war auch die Keimzelle für unsere Dauerausstellung, die 2007 dann im Kurhaus Garmisch installiert wurde“, blickt Büttel zurück. Viel hat man da dem Engagement von Roman Hocke zu verdanken, dem einstigen Lektor von Michael Ende, sowie dem Marktarchivar Franz Wörndle und Petra Hebeisen. Die Vorstellung des Bilderbuches „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ markierte am 1. Februar den Auftakt zum „Michael-Ende-Jahr 2009“; etwa 60 Kinder lauschten hier der Autorin Beate Dölling. An diesem Samstag, 7. Februar, gibt es die erste kostenlose Michael-Ende-Lesung mit Lilian Edenhofer in der Dauerausstellung im Kurhaus Garmisch. Um 11 Uhr werden Geschichten aus dem „Traumfresserchen“ und dem „Schnurpsenbuch“ die Kinder fesseln, die Dank der Werbegemeinschaft Garmisch lediglich den Eintritt in die Dauerausstellung von 1 Euro zu entrichten haben. Das Lesen lieben lernen ist Ziel dieser dann jeden ersten Samstag im Monat stattfindenden Lesestunde. Mit der Ausstellung „Bilderbuchleben“ des Ende-Illustrators Reinhard Michl wird vom 13. Februar an (Vernissage um 19 Uhr in der Dauerausstellung) ein weiterer Fokus auf das Schaffen von Michael Ende gerichtet. Am 14. März präsentiert der bekannte Thienemann-Verlag seine Enzyklopädie zur „Unendlichen Geschichte“. Bürgermeister Thomas Schmid wertet das als große Auszeichnung für den Ort und das Bemühen der „Phantastischen Gesellschaft“, dessen Vizepräsident er ist. Weitere Termine bringen im Frühjahr Lesungen mit Rainer und Tatjana Pokorny (Premiere 15. April) und im Sommer (22. August) schließlich die Umbennenung des Garmischer Kurparks in den Michael-Ende-Kurpark mit der Festspiel-Uraufführung der „Unendlichen Geschichte“, die speziell für den Kultursommer einstudiert wird.

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