29000 Euro wären futsch gewesen

Garmischerinnen von "Enkel" angerufen

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Immer noch versuchen Betrüger mit dem Enkel-Trick Geld zu machen.

GAP - Am 30. Juni als auch am 1. Juli gingen bei zwei älteren Damen (84 und 85 Jahre alt) aus Garmisch-Partenkirchen mehrere Anrufe von vermeintlichen Verwandten ein.

In einem Fall gab sich der Anrufer als Neffe aus und bat infolge einer Notsituation um die Übergabe von 12.000,- Euro von seiner „Tante“. Im zweiten Fall verlangte der Täter 17.000,- Euro.

In beiden Fällen kam es glücklicherweise nicht zu einer Geldübergabe, da eine der Damen den sog. „Enkeltrick“ aus der Presse bereits kannte und im zweiten Fall zwar die Dame an der Geldübergabeörtlichkeit wartete, jedoch von den Tätern offensichtlich nicht gefunden wurde.

Beim sogenannten „Enkeltrick“ hat sich die Täterklientel darauf spezialisiert, betagte Menschen (meist Frauen) um ihre Ersparnisse zu bringen. Der Anrufer spielt den Opfern vor, dass es sich bei ihm um einen Familienangehörigen oder Bekannten handelt, welcher sich in einer finanziellen Notlage befindet. Nennt das Opfer nun den Namen eines ihrer Bekannten oder Angehörigen, gehen die Anrufer darauf ein und geben sich als diese Person aus. Im Laufe des Telefonats wird dann eine hohe Geldsumme gefordert.

Von Kreisbote

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