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50.000 Euro Bargeld und Wertsachen weg: Seniorin aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen tappte in die Falle

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Telefon
Leider werden vor allem Seniorinnen und Senioren Opfer der erfundenen Geschichten, wodurch sie teilweise horrende Summen verlieren. So verlor gestern eine Seniorin aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen 50.000 Euro an Betrüger. © PantherMedia

Landkreis - Am gestrigen Donnerstag, 4. August 2022, wurde nun eine betagte Dame aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen Opfer eines gleichgelagerten Falls - die Beute: erneut über 50.000 Euro. Die Polizei warnt eindringlich vor den hinterhältigen Betrugsanrufen: Legen Sie einfach auf!

Gegen 11:30 Uhr mittags klingelte gestern bei einer Seniorin im Alter von jenseits der 90 Jahre im Landkreis Garmisch-Partenkirchen das Telefon. Am anderen Ende eine weinerliche Stimme, die sinngemäß folgende Worte ins Telefon schluchzt: „Mama! Du musst mir helfen. Ich habe eine Frau tot gefahren und muss jetzt ins Gefängnis“.

Ein falscher Polizist und ein falscher Staatsanwalt steigen ins Telefonat mit ein und suggerieren ihrem betagten Opfer, dass der angebliche Sohn durch Zahlung einer hohen Kaution die Gefängnisstrafe abwenden könnte. Die erschrockene Dame schenkt der erlogenen Geschichte Glauben und gibt den Anrufern freimütig Auskunft über ihr Hab und Gut, welches sie schnell für die Freilassung ihres Sohnes organisieren könne.

Die Anrufer wiesen Sie an, zuhause vorhandenes Bargeld, Schmuck und Wertgegenstände in Tüten zu packen und für die Abholung bereit zu halten. Ein anderer Polizist oder ein Kassier der Gerichtskasse würden bei ihr zuhause vorbeikommen. Der erfundene „Kollege“ erschien kurze Zeit später an der Haustür der Greisin und nahm die angebliche „Kaution“ entgegen. Anschließend entfernte er sich in unbekannter Richtung.

Die vermeintliche „Kaution“ für die Freilassung des Sohnes ist tatsächlich die Beute von Betrügern in Höhe von etwa 50.000 Euro. Deren perfiden Maschen sind zwar hinlänglich bekannt, dennoch werden leider immer noch vor allem Seniorinnen und Senioren Opfer der erfundenen Geschichten, wodurch sie teilweise horrende Summen verlieren.

Wie in solchen Fällen im südlichen Oberbayern üblich, übernimmt im Fall der Dame aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen die Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben die Ermittlungen. kb

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