Letzte Fahrt am 7. Oktober – Neubau garantiert mehr Komfort und Barrierefreiheit

Abschied von der Eckbauerbahn

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Die traditionsreiche Eckbauerbahn.

GAP – Die Tage der beliebten Eckbauerbahn (Baujahr 1956) sind gezählt, denn am 7. Oktober wird die altehrwürdige Bahn zum letzten Mal verkehren.

Ein Neubau ist seit längerem ins Auge gefasst und wird nun vorbereitet. So manchen erfüllt der bevorstehende Abriss mit Wehmut, denn viele Erinnerungen sind an die alte Eckbauerbahn geknüpft. Katrin Ostermair-Maurer kann das verstehen.

Doch die Investition auf eine Sechser-Gondelbahn verspricht Barrierefreiheit, mehr Komfort und eine höhere Förderkapazität. „Die langen Wartezeiten gehören mit der neuen Bahn der Vergangenheit an und wir können Barrierefreiheit herstellen. Und das ist wichtig“, sagt Katrin Ostermair-Maurer. Die Zweier-Gondelbahn in Privatbesitz der Familie Ostermair-Maurer führt vom Olympia-Skistadion in 15 Minuten auf den Eckbauer in knapp 1250 Metern Höhe. Die alte Bahn hat eine Förderkapazität von 320 Personen pro Stunde. Mit dem Neubau wird sich diese auf 600 Personen pro Stunde erhöhen.

Die neue kuppelbare Einseil­umlaufbahn ermöglicht einen niveau­freien Einstieg und ist absolut familienfreundlich, denn auch ein Kinderwagen- oder Rollstuhl­transport ist dann kein Problem. Die Trasse des Neubaus wird mit der alten Trasse identisch sein. Die Talstation wird einem Neubau weichen und vier Meter nach Nordosten verschoben. Ebenso ist die Errichtung einer neuen Bergstation notwendig, doch wird die alte Bergstation erhalten bleiben und den Gondeln als Garage dienen.

Um den Abschied ein wenig zu feiern, wird es am Sonntag, 7. Oktober, um 15 Uhr, an der Bergstation einen kleinen Umtrunk geben.

von Ilka Trautmann

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