Betrugsserie hält an - aktuell verstärkte Aktivitäten

Achtung vor Trickbetrüger! Anruf durch falsche Polizeibeamte

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GAP - Die Serie von Anrufen durch falsche Polizeibeamte hält nach wie vor an, vor allem im Bereich Garmisch-Partenkirchen sind sie derzeit außerordentlich aktiv. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd warnt regelmäßig vor den skrupellosen Anrufern und appelliert in diesem Zusammenhang, auch Angehörige und Nachbarn von älteren Mitbürgern, für diese Betrugsmasche zu sensibilisieren.

Nach wie vor sind die Trickbetrüger in der Region aktiv und versuchen mit der bekannten Masche an das Bargeld der überwiegend älteren Mitbürger zu gelangen. Am heutigen Tag gingen bei der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen binnen einer Stunde 16 Anrufe besorgter Bürger ein, welche mitteilten, dass sie von angeblichen Polizisten per Telefon kontaktiert wurden. In allen Fällen wollten die Anrufer, welche sich als Beamte der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen ausgaben, Informationen über vorhandenes Bargeld oder Schmuck, einholen.

Die Polizei kann nur immer wieder vor dieser Betrugsmasche warnen: Seien Sie äußerst vorsichtig und misstrauisch, wenn es telefonisch um Geld geht, welches sie bezahlen sollen oder gewonnen haben. Teilen Sie keine persönlichen Daten wie Kontonummer und Bankverbindung mit. Zudem würde die „echte“ Polizei niemals Bargeld bei Ihnen zuhause abholen. Unterbrechen Sie bei einem Verdacht die Verbindung durch Auflegen und wenden Sie sich unverzüglich an die „richtige“ Polizei unter der Notrufnummer 110.

Obwohl sich die Ermittlungen bei diesem Kriminalitätsphänomen äußerst schwierig gestalten, die Hintermänner sitzen oftmals im Ausland, können immer wieder Erfolge vermeldet werden. So wurden am 7. Juni 2018 zwei Frauen in Villingen-Schwenningen, Baden-Württemberg, festgenommen, die ihrem Opfer Wertgegenstände im sechststelligen Eurobereich abgenommen haben. Am 18. Mai 2018 verurteilte das Landgericht Köln einen Tatverdächtigen zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und vier Monaten. Der Mann hatte eine Seniorin um 176.000 Euro erleichtert.

von KB

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