Adventsingen der Singgemeinschaft in der restlos gefüllten Wallfahrtskirche St. Anton

Zeit zur Besinnung

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Der Sunnaberg Dreigesang erfreute mit einem ganz besonderen Adventlied.

GAP – Mit der Adventszeit beginnt die ruhige Phase des Jahres, allerdings fühlt es sich für viele eher an, als wären es die hektischsten Tage des Jahres.

Wie schön, dass es noch Momente wie diese in der restlos gefüllten Wallfahrtskirche St. Anton in Partenkirchen gibt. Auch in diesem Jahr war das idyllische Gotteshaus Veranstaltungsort für das alpenländische Adventsingen der Singgemeinschaft Hammersbach-Grainau. Dieses fand unter der Leitung von Hermann Unterkircher statt.„Was stellt der Mensch nur an, wenn es um Macht und Geld geht, aber Gott hat uns gelehrt auf den Weg zu kommen und den Mut zu haben, zum Aufbruch und Umdenken“, sagte Pater Winfried Prummer in seinen Worten zum Advent. Und so bot sich für die zahlreichen Besucher in der Kirche die Möglichkeit, für eine Stunde dem hektischen Alltag zu entfliehen und den Stimmen und Klängen der Musikanten und Sängern zu lauschen. Den Auftakt übernahm das Werdenfelser Waldhornquartett, gefolgt von der Singgemeinschaft mit dem Lied „Nun es nahen sich die Stunden“ aus dem Sarntal, wieder aufgefunden von Sepp Oberhöller. Schön anzuhören der „Josefi Gsang“ aus Farchant: Drei gstandne Männer mit kräftigen Stimmen sangen einfühlsam den Weg Marias über das Gebirge. Der in Partenkirchen beheimatete „Sunna­berg Dreigsang“ brachte das sehr schöne Lied „Advent is a Leichtn“ dar. Aus dem Ötztal in Tirol angereist war der Männerchor d’Auensteiner mit unverfälschtem Tiroler Volksgut. Einmalig im Vortrag und als Höhepunkt mit der Sopransolistin (es war die Frau des Obmannes)Heidi Valtingojer, die mit ihrer schönen Stimme die Kirche restlos zum „schweigen“ brachte, so gefühlvoll sang sie den Solopart der Liedes „Ave Maria Glöcklein“ – vom Männerchor gesanglich begleitet. Neben den Waldhörnern, die mit ihren schönen Stücken das Singen bereichern, war dieses mal auch das Garmischer Klarinettentrio dabei mit einem Fagott. Einmalig auch die Intonation und der Vortrag von Paul Kollmannsberger und seinen Mitbläsern. Gegen Ende des Singens brachten die Waldhörner den Andachtsjodler dar, der Chor trug ihn dann sängerisch vor und Chorleiter Unterkircher lud alle Besucher ein, den Jodler mitzusingen, was begeistert angenommen wurde. Bei der Verabschiedung wies Pater Winfried in seiner humorvollen Art die Besucher hin, dass der Eintritt zwar frei war, aber der Austritt etwas koste. Die großzügigen Spenden der Zuhörer gehen an die Garmisch-Partenkirchner „Tafel“. Dafür bedanken sich der Chor und die Mitwirkenden herzlich.

von Kreisbote

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