Söder verschärft bayerische Asylpolitik – Garmisch-Partenkirchen hofft auf neue Erkenntnisse

Änderungen beim Abrams?

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Was wird aus dem Abrams in Garmisch-Partenkirchen?

GAP – Am Dienstag wurde der bayerische Asylplan vom Kabinett beschlossen, der u.a. eigene Abschiebeflüge vorsieht.

Ministerpräsident Söder drängt außerdem darauf, die von Bundesinnenminister Seehofer geplanten „Anker-Zentren“ zu realisieren. In jedem Regierungsbezirk soll eines entstehen. Dabei sollen bestehende Einrichtungen umgewidmet werden: in Manching, Bamberg, Schweinfurt, Zirndorf, Regensburg, Deggendorf und Donauwörth. Welche Konsequenzen das für weitere Erstaufnahmeeinrichtungen, z.B. in Garmisch-Partenkirchen hat, ist noch nicht klar. Der Termin für die Auflösung des Abrams-Geländes wurde bereits mehrfach verschoben. Nach der Hochphase der Flüchtlingskrise 2016 wurden hier zuletzt immer weniger Flüchtlinge untergebracht. Im April 2018 war die Zahl noch einmal auf 200 angestiegen. Gemeinderat Martin Schröter (FDP) will unterdessen mithilfe weiterer Mitstreiter über einen Bürger­antrag „Druck“ machen und die Schließung des Abrams als Flüchtlingseinrichtung einfordern. 300 Unterschriften benötigt er, um den Antrag in den Gemeinderat einzubringen. Der Markt hat für das Abrams (im Besitz des Bundes) ein Vorkaufsrecht. Mithilfe der Leifheit-Millionen soll hier Hochtechnologie im Bereich der Robotik angesiedelt werden. Geplant sind außerdem ein Seniorenzentrum und eine Pflegeschule.

von Ilka Trautmann

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